Vayne vom Geschlecht der Halvear

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Vayne vom Geschlecht der Halvear
Übersicht
Vayne.jpg
Spieler Sanne
Alter 19 Jahre
Geschlecht männlich
Rasse Mensch

Aussehen

Alles an Vayne ist anders. Wie er sich bewegt, wie er sich gibt und wie er spricht. Sorgfältig betont er jeden einzelnen Buchstaben und versteht es mit dieser Kunst seine Zuhörer zu fesseln. Sein Gang erinnert an den geschmeidigen Tanz eines Raubtieres. Die Ruhe die er ausstrahlt hat auf einige eine beruhigende Wirkung, während es für andere beängstigend zu sein scheint. Vaynes braunen Haare stehen ihm wirr vom Kopf ab und fallen an einigen Stellen sogar in sein Gesicht. Die dunklen Augen wirken bei wenig Licht fast schwarz. Der blasse Ton seiner Haut deutet daraufhin dass er nur selten sein Anwesen verlässt. Nur seine Wangen sind von einem gesunden Rosa befleckt. An manchen Stellen seiner Haut erkennt man sogar vage bläuliche Adern durchschimmern. Vielleicht ist der Erbe in der Tat anders als seine Mitmenschen. Es könnte auch daran liegen dass entfernt Elfenblut in seinen Adern fließt. Das Blut der Bergelfen, die der Kälte und den Witterungen trotzen - dessen Kühnheit selbst die Zwerge erschüttert. Nichts desto Trotz sind seine Eltern menschlich - das reicht ihm um ihn als Menschen zu definieren. Diese merkwürdige Mischung verleiht ihm dieses Aussehen, welches zwischen Elegant und Einfach schwankt. Wenn man Vayne lange beobachtet, muss man den Blick abwenden, denn diese zwei Eigenschaften stehen in einem immerwährenden Kampf zueinander, die starke Kopfschmerzen hervorrufen können. Seine Kleidung ist schlicht und einfach geschneidert, auch wenn der Stoff aus echtem Satin bestehen und die Knöpfe vergoldet sind.

Sein Körperbau entspricht dem Normalmaß, wobei seine Größe etwas drunter liegt. Seine Ohren sehen menschlich aus und sind unter seinem Haarschopf kaum zu sehen. Wäre er durch und durch ein Mensch gewesen, hätte er dunkle Ringe unter den Augen gehabt, die gezeigt hätten dass er wenig schlief und mehr seinen Pflichten als Erbe nachging. Die markanten Gesichtszüge verraten sofort seine Abstammung und auch die Augen haben etwas ... Besonderes an sich. Etwas Tiefgründiges. Die Fingernägel sind an einigen Stellen rissig und abgekaut, was die Illusion zunichte macht, die man hat wenn man ihm begegnet. Ein verwöhnter Adliger, der noch nie mit Problemen zu kämpfen hatte. Aber dabei hat er sowohl mit Problemen zu kämpfen! Sein abschätzender Blick aber sagt dass diese Vorurteile durchaus begründet sind.

Herkunft & Familie

Vayne wurde im Hause der Halvear zur Welt gebracht. Er war das erste Kind seiner Mutter, Lisbeth derer Halvear, und seines Vaters, dem Grafen zu Halvear. Ihm folgten später zwei weitere Söhne, die zwar das Licht der Welt erblickten aber im frühen Alter an einer Erkältung verstarben. Etwas später wurde Felizitas geboren - Vaynes kleine Schwester. Sie war ein gesundes kleines Mädchen, voller Lebensfreude und Energie. Tief in der Abstammung der Mutter verborgen lag ein kleiner Zweig, der das Elfische Erbe an Vayne übertragen hatte. Sein Ur Ur Großvater, dessen Leben jäh ein Ende genommen hatte, als er auf der Jagd von einem Keiler angegriffen worden war, war ein Bergelf- gewesen. Seine restlichen Geschwister wiesen keine Ähnlichkeiten zu diesen Geschöpfen auf, weder Charakterlich oder vom Aussehen her. Vayne war einzigartig in seiner Familie. Ein Mensch und gleichzeitig war etwas an ihm, dass entfernt an einen Elfen erinnerte.

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Sein Schreien erfüllte die Burg des Geschlechtes der Halvear. Das herzzerreißende Schreien eines Neugeborenen Kindes. Erschöpft hielt die Mutter das Kind in ihren Armen, während die Müdigkeit langsam ihren Preis forderte. Die Augen der frisch gebackenen Mutter schlossen sich. Vorsichtig und sehr darauf bedacht keine Geräusche zu erzeugen, nahm die Hebamme das Kind an sich und wickelte es in ein Leinentuch, auf dessen Außenseite das Wappen der Familie gestickt war. Die Herrin hatte lange daran genäht, als sich ihre Schwangerschaft dem Ende zugeneigt hatte. Kurz schlug die Hebamme die Ecke des Tuches zur Seite um einen Blick auf das Geschlecht des Kindes zu erhaschen. Ihre Züge hellten sich auf. Beinahe singend rieb sie das Kind mit teuren Ölen und Duften ein, bevor sie die Tür der Gemächer aufstieß. Klare Luft schlug ihnen entgegen. Sofort eilten zwei Dienerinnen an die Seite der schlafenden Mutter und kümmerten sich um ihr Wohlergehen. Fast zum gleichen Zeitpunkt erschien der Vater. Als er das eingewickelte Kind in ihren Händen sah, beschleunigte er seine Schritte. „Wie geht es Lisbeth?“, fragte er mit einer Stimme die autoritärer nicht hätte sein können. Die Hebamme knickste und hielt ihm das Neugeborene entgegen. „Sie hat einen gesunden Jungen zur Welt gebracht, Herr. Die Dienerinnen kümmern sich gerade um ihr Wohlbefinden.“ Die starre Sorge in seinem Gesicht verschwand. Der Graf lachte vor Freude und presste seinen Sohn eng an die Brust. „Mein Sohn“, wiederholte er die ganze Zeit über. Stolz zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. Die Hebamme trat einen Schritt zur Seite:“ Wollt Ihr zu ihr, Herr?“, fragte sie und hielt ihm die Hände entgegen. Der Graf nickte und reichte ihr das Kind. „Kümmere Dich um meinen Sohn, Hebamme. Und lass ihn auf den Namen Vayne taufen.“, befahl er und ging in die Gemächer seiner schlafenden Frau. Sie tat wie geheißen. Am selbigen Tage wurde er von einem Priester gesegnet und auf den Namen Vayne getauft.

Vayne wuchs prächtig auf. Er war ein lebendiges und lernfähiges Kind, wurde von einem Lehrer in den Umgang mit dem Schwert eingeweiht und wurde zusätzlich der Etikette gelehrt. Sein Schwert hatte er schon immer gemocht. Wenn andere Eltern ihrem Sohn zuerst ein Holzschwert reichen, so reichte ihm sein Vater ein echtes Schwert in die Hand. Eine tödliche Waffe. Stolz streifte der Erbe durch die Burg, an dessen Seite sein geliebtes Schwert hing. Oft ärgerte er die Katzen und Hunde auf dem Hof mit seinem ach so wunderbaren Schwert, was die Erwachsenen stets mit einem Lächeln quittierten. Neben der Zeit, die er mit seinem Lehrmeister verbrachte und die Geschichte der Welt wiederholten, ging Vayne seinen Pflichten als zukünftiger Graf nach. Audienzen, Veranstaltungen, Feste – das alles gehörte zu seinem Alltag. Kein Tag verging ohne dass er an das Leben als Graf herangeführt wurde. Es blieb kaum Zeit für die Dinge, die ein kleiner Junge gebraucht hätte. Spaß und Spiel war in den Augen seiner Eltern unnötiger Zeitverlust, die man nützlicher investieren konnte. Der Erbe ließ seinen Frust an seinen Dienern aus, auch wenn sein Vater ihm lehrte vorsichtig mit solchen Gefühlen zu sein. Manches konnte einen schweren Gesichtsverlust bedeuten. Voller Ehrfurcht wandten die Diener den Blick ab, wenn er auf sie zukam. Hinter seinem Rücken redeten sie über ihn, schimpften ihn einen Egoist und Narren.

Sein Vater nahm ihn oft auf Ausflüge mit. Vayne liebte das wundervolle Gefühl, wenn er auf dem Rücken seines Pferdes saß. Seine Mutter hatte sie anfangs noch auf den Ausritten begleitet, aber als Felizitas geboren wurde, musste sie sich um deren Erziehung kümmern. Mit der Zeit fand auch sein Vater kaum Zeit für solche Beschäftigungen. Der Krieg war ausgebrochen. Immer öfters musste er unerwartet weg. Vayne fühlte sich bitter im Stich gelassen. Des Öfteren ritt er alleine aus, wenn die Zeit es ihm zuließ. Sein Pferd war das Einzige was ihm geblieben war. Viel Zeit verbrachte er bei den Pferden in den Stallungen. Ein Leben ohne diese freundlichen Wesen konnte er sich nicht mehr vorstellen. Obwohl er am Tag nur zwei oder weniger Stunden für sich hatte, fühlte sich die Einsamkeit fast unerträglich an. Vayne konnte ein Lied davon singen. Ähnlich erging es seiner jüngeren Schwester Felizitas. Aber wenigstens hatte sie eine Mutter, die sich liebevoll um sie kümmerte. Manchmal war Vayne neidisch auf die Beiden, weil sie sich so gut verstanden. Später bereute er diese Gefühle. Neid und Hass hatte keinen Platz in seinem Leben. Gefühle hatten überhaupt keinen Platz in seinem Leben. Irgendwann beschloss er diese nicht mehr zuzulassen. Nur wenn er allein war, glänzte es in seinen Augen feucht, die Wangen benetzt von Tränen.

Eines Tages hallte ein schrecklich schmerzerfüllter Schrei durch die Burg. Es war der Tag an dem sich alles änderte. An dem Vayne begreifen musste dass nicht jeder Mensch ewig leben kann. Die Diener versammelten sich um das Gemach seiner Mutter. Eine Gestalt lag regungslos auf dem Bett, die Augen geschlossen und die Hände vor dem Bauch zusammen gefaltet. Sie wollten ihn nicht durchlassen. Er hatte alle angebrüllt und um sich geschlagen. Er hatte es nicht begreifen wollen. Erst als er seinen Vater am Bett seiner Mutter erblickte, verharrte er. Der Graf streckte seinem Sohn die Hand entgegen. Vayne trat zum ihm und sah auf seine Mutter herab, dessen Haut bleich und kalt war. Sie sah so friedlich aus ... in dem Moment hatte Vayne geweint und seinen Gefühlen freien Lauf gelassen. "Wir müssen sie gehen lassen.", sprach sein Vater und legte ihm beruhigend die Hand auf die Schulter. "Ihre Seele wurde bereits freundlich an den Toren zum Himmel empfangen." Auch in seinen Augen spiegelte sich Trauer wieder. So gerne hätte Vayne IHM die Schuld an dem Tod seiner Mutter gegeben, doch er konnte nicht. 'Warum warst Du nie für mich da?', wollte er schreien, aber seine Kehle war wie zu geschnürt. Niemand konnte etwas dafür, wenn jemand starb oder man seinen Pflichten nachgehen musste. Das kannte Vayne nur zu gut. Lange blieben Vater und Sohn an der Seite der Verstorbenen und schwiegen. Felizitas kam später hinzu. Tränen liefen ihr über die Wangen als sie das Gemach betrat. Sie war gerade mal 6 Jahre alt, doch schien zu verstehen dass sie ihre Mutter nie wieder in den Arm nehmen konnte. "Warum ist sie gestorben?", fragte Vayne und wischte sich mit dem Ärmel über die Augen. Sein Vater hatte aus dem Fenster geschaut und gesagt:" Ihre Zeit war gekommen, mein Sohn."

Zwei Tage später war die Beerdigung. Die ganze Familie war anwesend und auch ein paar aus dem Freundeskreis. Es war ein trauriges Zusammentreffen. Vayne konnte gar nicht hinsehen als der Leib seiner Mutter verbrannt wurde. Die Asche wurde in eine Urne gefüllt und in die Familiengruft gestellt. Die Urne bestand aus purem Gold und trug eine Aufschrift mit ihrem Namen. Als er am nächsten Tag die Gruft betrat, rankte sich eine Blume um ihre Urne. Ab diesem Zeitpunkt wusste er, dass seine Mutter etwas Besonderes gewesen war. Als älterer Bruder war es seine Pflicht sich um Felizitas zu kümmern, während sein Vater erneut zu einer Besprechung aufbrechen musste. Dass er bloß 10 Jahre alt war, interessierte keinen. Sie weinte länger als er, wurde von Schluchzern geschüttelt und bat ihn sie nie zu verlassen. Er versprach es ihr, auch wenn er wusste dieses Versprechen nie halten zu können.

Mit 13 Jahren wurde sie vermählt. Am Tage ihrer Hochzeit schenkte Vayne ihr einen Blumenkranz, aus der Blume der Urne ihrer Mutter. Er freute sich für sie, als sie den Schwur der Ehe einging, auch wenn es bedeutete dass sie nun fortzog. Sie war nicht länger seine Kleine Felizitas. Ein paar Wochen später traf eine Besucherin ein. Ihr Name war Katharina von Rosenfels. Sie war niedrigen Adels und darüber hinaus noch so unhöflich ihn für einen Stallburschen zu halten, nur weil er gerne bei den Pferden war. Es war ein schwerer Schlag für Vayne als sein Vater ihr einen Antrag machte. Erschüttert weigerte der Erbe sich mit seinem Vater zu sprechen. Lieber trainierte er mit einem guten Freund auf dem Hof die Schwerttechniken. Immer mehr grenzte er sich von seinem Vater und seinen Pflichten ab. Viel ritt er um seinen Frust zu unterdrücken und ging in den Wäldern spazieren. So gelangte der Erbe in den Wald ohne Wiederkehr - und wurde von Sklavenhändlern erwischt. Er bekam einen harten Schlag auf dem Kopf, bevor alles um ihn herum schwarz wurde. Mit Schmerzen erwachte er in einem sich bewegenden Gefährt. Jemand hatte ihm ein Brandzeichen auf das Handgelenk gebrannt. Es schmerzte unerträglich. Um eine Entzündung vorzubeugen, hatte man ein nasses Tuch auf die Stelle gebunden, dass mit einem Gummartigen Seil mit seinem Handgelenk verbunden war. Nur mit Mühe gewöhnten sich seine Augen an das gedämpfte Licht. Er war nicht alleine. Vayne verzog das Gesicht als sein Blick auf die anderen Gefangenen fiel. Der Krieg hatte wirklich alles durcheinander geworfen. Sogar Vaynes Leben. Doch er wollte sich nicht unterdrücken lassen. Gemeinsam gelang ihnen die Flucht. Gemeinsam ... eigentlich alle für sich. Jedenfalls er hatte sich nicht um die anderen gekümmert. Ein Wunder dass sie alle an derselben Stelle heraus gekommen war. Im Wald Amirith.

Aufenthalt in Aron

Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:


Wo wohnt er oder sie in Aron?


Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Vayne ist ein temperamentvoller junger Mann, mit dem Hang zu Unüberlegtem. Schon immer scheute er sich nicht seine Meinung zu sagen. Für wahr, er ist kann ein richtiger Egoist sein - aber was erwartet man von einem Jungen, dessen Leben geprägt worden war von Enttäuschungen und harter Strenge? Für Unwissende mag er einen arroganten und selbstverliebten Eindruck hinterlassen, doch nur die hinter seine Fassade schauen, erhaschen einen Blick auf die freundliche Seite des Erben. Nach was er sich sehnt ist nach einer Person, die ihn versteht und all seine Leiden teilen kann. Um den ganzen Schmerz vergessen zu können. Kühl geht er eine Sache an und kümmert sich nicht darum wenn jemand auf der Strecke liegen bleibt. Das ist es jedenfalls, was er versucht allen mitzuteilen - Ich brauche niemanden! - In sich gekehrt, in Gedanken versunken ... ja das ist Vayne.

Abneigungen:
Er hasst Enttäuschungen und Vertrauensbrüche. Auch verabscheut er den Krieg und wenn jemand verletzt wird der ihm viel bedeutet. Am liebsten würde er vor seinen Pflichten davon laufen, aber dass kann er nicht. Dieses harte Leben eines Grafen ist nichts für Vayne. Große Feste und Menschenansammlungen meidet er.

Vorlieben:
Der Erbe liebt das Reiten und die Pferde. Die frische Landluft tut ihm gut und hilft ihm einen klaren Kopf zu kriegen. Zu gerne würde er den ganzen Tag Reiten und in Erinnerungen schwelgen. Die Ruhe genießt er, auch wenn er sie nicht oft hat. Wenn er nicht in Ruhe gelassen wird, kann er schnell launisch werden. Dafür badet er gerne und liegt mit Vergnügen in der Sonne, während die anderen die Arbeit für ihn machen. Vayne kommandiert mit Freude Leute herum und übernimmt den Anführerposten.

Besondere Fähigkeiten:
Er kann gut mit dem Schwert umgehen. Darüber hinaus ist er sozusagen auf dem Rücken von Pferden groß geworden und liebt die Tätigkeit an der frischen Luft. Als kleiner Junge war er sehr gerne geklettert, deswegen fällt ihm das Klettern auf Bäume nicht schwer, solange er sich irgendwo festhalten kann. Außerdem kennt er die Geschichte der Erde in und auswendig, ist geübt in der Etikette und ist der geborene Anführer.

Wünsche und Ziele

Jemanden zu finden, der ihn versteht. Eine weibliche Person? Vielleicht.