Tiér Mahand

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Tiér Mahand
Übersicht
Tiermahand.jpg
Spieler YeroLinhal
Alter 27
Geschlecht männlich
Rasse Katzenmensch

Aussehen

Tiér ist ein mindestens über zwei Meter großes Katzenwesen. Sein Fell unter der Robe ist pechschwarz. Nur die Schnauze, die Mähne und die Rücken seiner Pfoten haben weißes silbriges Fell . Seine Augen sind in ein helles eisiges Blau getaucht mit einigen Pigmentflecken in Grün, während die vertikale Pupille der Katze enger und schmaler ist, so dass Tiér nicht gerade freundlich wirkt. Er besitzt in seinem "Bart" Ornamente aus einfachem Leder und dunklem Holz.
Die Statur ist athletisch: breites Kreuz schmale Taille mit kräftigen Sprungbeinen und kräftigen Armen. Sein Gebiss zeichnet sich durch seine langen Beißer aus.
Die Kleidung ist einfaches mitellweiches Leder, um ihn im Kampf zu schützen. Das Leder ist mit den Zähnen seiner Jagdtrophäen gespitzt.
Der Schweif ist lang und kräftig und kann einen unachtsamen Menschen von den Beinen reißen.
Tiér ist ein Kraftpaket seiner Art.

Herkunft & Familie

Noch nie eine Karte in der Pfote haltend kann Tiér nicht wissen wo er wirklich war, doch er weiß, dass er im Umland der Ymir Gebirgen an einem Quell geboren und aufgezogen worden war.
Vater Hasur Mahand(tot)
Mutter Tahal von Weißpelz (tot)

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Als kleine Katze wurde Tiér am Ufer einer Quelle von seiner Mutter Tahal zur Welt gebracht. Es war Nachts und er kann sich noch schemenhaft an die Erzählungen an einen grellen Sichelmond erinnern, der durch die dunkle Nacht hinunter zu ihnen drang.
In der Wildnis wuchs er also auf. Sein Vater Hasur Mahand, von dem er seinen Namen geerbt hatte, brachte ihm alles bei. Mit frühen vier Jahren rannte Tiér voller Energie durch die Wälder und erklomm einen Findling nachdem anderen. Mit einer Größe von 90cm mit vier Jahren, konnte er schon die ersten Findlinge im Umkreis des Quells mit einem Sprung erklimmen. Während er die Jagd mit Zähnen und Pranke von seinem Vater lernte, konnte er von seiner Mutter lernen, wie man das Fleisch richtig ausnahm und wie er seine Wunden richtig verarzten konnte.
In der kleinen Sippe, die abgelegen von einem Dorf der Katzenwesen lag, war seine Familie geschützt, dennoch nicht sehr beliebt bei den meisten anderen Katzen. Hasur war ein prachtvoller Kater und ein Krieger noch dazu. Dabei brauchten sie keine Krieger. Keine wirklichen... Und mit seiner Statur verdrängte er so manchen anderen. Er war größer als üblich und dank seiner Abstammung hatte er auch eine stärkere Ähnlichkeit zu den Katzen, als zu den Menschen. Die Weibchen sahen dagegen noch zart und unberührt aus. Fast schon elegant.
Mit sechs erlegte Tiér schon seine ersten Jagdbeuten, vor allem Eber, und verwöhnte seine Erzeuger. Er war stolz auf sich und er wusste, dass er noch viel mehr lernen würde, wenn er sich anstrengte. Monate strichen vorbei und der Mond ging und kam. Sowie die Sonne...Doch an einem Herbstmorgen sollte alles anders kommen.

Kurz vor Tiérs siebten Geburtstag riss man ihm seine Eltern hinfort. Und keiner aus der Sippe wusste was geschehen war... Nicht einmal er. Man fand den jungen Kater mit aufgerissenen Augen in mitten eines blutiges Feldes mit zwei Kadavern unter seinen Pranken. Die Krallen hatte er in die Körper seiner toten Eltern gerammt. Aus Angst...Aus Verzweiflung...Aus Unwissen...Die Sippe tat sich schwer mit diesem Ereignis. Auch wenn Tahal und Hasur nicht die beliebtesten waren, so hatten sie zu dieser einen Sippe gehört und man musste ihre Körper ehren, eine Entscheidung fällen. Da es selbst nach Tagen kein Geständnis von Tiér gab, wer der Mörder von Hasur und Tahal war, entschied man etwas anderes. So trug man die Kadaver zu einem weit entlassenen Feld und strafte den Sohn dieser Familie damit, die toten Leiber seiner Familie ins Gras zu werfen.

Tage...Wochen...Regen...Sonne...Nacht und Tag schlichen an dem Jungen vorbei und keiner kümmerte sich um den armen Tropf, der ohne Wissen wie so etwas geschehen konnte allein gelassen um seine Eltern trauerte. Doch hinter dem Rücken von Tiér wurde entschieden...Man ließ den Jungen zurück. Die Sippe zog weiter. Er wurde aufgrund Mordes an eigener Familie verstoßen.
Zurückgelassen, hineingeworfen in ein Verderbnis. Jeder Katze war klar, dass man nicht so einfach überleben konnte, wenn man als Junges von der Sippe allein gelassen worden ist. Er beschimpfte sie. Hegte Groll. Um Jahre handelte es sich in denen der junge Kater verzweifelt und einsam durch das Gebirge streifte oder in einem anliegenden Wald nach etwas zu Fressen suchte.

Fast zwei Jahre verbrachte Tiér mit Trauer und Hass, ließ seine Fähigkeiten verkommen. Doch er erkannte: er konnte keinen anderen Weg wählen, nicht mehr zurück, nicht zu einem neuen Rudel schließen..Er war auf sich allein gestellt und so fing er an. Er trainierte sich. Er rekapitulierte all das was ihm Hasur, sein Erzeuger, noch beigebracht hatte und versuchte dieses zu perfektionieren, versuchte besser zu werden in allem möglichen.
Schwere Kämpfe gruben sich in Form von Narben unter sein Fell.Nur schwer erkkenbar unter dem borstigen dunklen Pelz, doch eingebrannt in die Seele des Katers.

Und so führte ihn auch seine forthin weitergehende Reise nach Aran... Auf seinem Weg hatte er wundersame Wesen getroffen.Anders als er. Von ihnen hatte er nichts gehört gehabt... Manche halfen ihm, andere erschraken und rannten weg. Andere zogen einen riesigen Kreis um die einsame Gestalt. Doch die Einsamkeit fütterte den Jäger mit Selbstbewusstsein und Kälte.Er war neu in Aran. Er wusste nicht wohin. Doch ein kleiner See mit einem Wald und einer Höhle in der Nähe einer Stadt namens Aron. Das würde es machen! Das war sein Neuanfang. Nun, fast nach 20 Jahren. Er hatte sich eine Pause verdient.

Doch gerade, als er sich niedersetzen wollte in der Höhle wurde er angegriffen. Eine Bärenmutter, die mit lautem Brüllen ihn verjagen wollte. Doch er ging nicht zurück. Er jagte sie hinaus, schickte sie hinfort, doch er tötete sie nicht. Er wusste...dass es irgendjemand anderes tun würde.. Ein Mensch...Ein Zwerg...Ein Elf?...Irgendetwas würde dieses Geschöpf schon töten.

Mit Scheu vor den Toren der Stadt schlich Tiér die nächsten Monate umher. Manchmal verstand er nicht, doch ab und zu konnte auch er die Brocken, die die Menschen sprachen verstehen. Er lernte schnell und schon bald konnte er sich auch bei mutigen Anderlingen durchfragen. Hier und da, wenn er etwas erledigte, verdiente er sich einige wenige Taler. Kleinere Gerüchte fingen an um ihn zu kreisen. Doch gingen diese nie weiter in die Stadt als nötig. Sie blieben im Vorort.

Aufenthalt in Aron

Seine Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
eigentlich Jäger durch Bestimmung und Umständen, verdient sich wenige Taler durch Kleinarbeit bei Händlern im Vorort.

Wo wohnt er oder sie in Aron?
Er traut sich noch nicht hinein.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Tiér ist ein selbstbewusster Kater und hat keine Scheu hier und da etwas mehr Kraft anzuwenden, doch sobald er etwas Neuem gegenübersteht begutachtet er es eher nachdenklich und vor allem vorsichtig und scheu.
Umstellungen sieht er eher missmutig entgegen und ändert sich ungern. Seine grobe Art verschreckt die Anderen(da spielt das Aussehen auch noch eine Rolle). Er hat viele Fragen und traut sich trotz großen Ego nicht diese zu stellen. Er will sch anderen nicht öffnen, nicht mehr mit ihnen befreundet sein, weil er das wiederholende Allein gelassen fürchtet. Der Tod seiner Eltern hat ihn mitgenommen, weswegen er Fragen über die Vergangenheit und auch über sein eigenes Ich eher abblockt und stumm da sitzt.
Von vornherein ist Tiér eigentlich ein sehr minimalistischer Kater, wenn es um das Reden mit anderen geht. Es sollte nur das Nötigste beredet werden oder mit sich genommen werden. Doch sehnt er sich nach Gelassenheit und Freude einmal in seinem Leben. Gönnt es aber sich selbst nicht einmal.

Abneigungen:
Tiér meidet seit Jahren die Gesellschaft. Mit dem "Verstoß" aus seiner Sippe lebt er fortan nun alleine.
Aufdringlichkeit konnte er noch nie leiden, er ging lieber auf die anderen zu.
Der Geruch von Basilikum. Seine Mutter hatte diesen immer in sein Fleisch gemischt, weswegen dessen Geruch ihn schon in der Nase zwickt
Unaufhaltsame Neugier. Er mag es nicht gelöchert zu werden über seine Vergangenheit oder über sich selbst.
Hochnäsigkeit. Von Kätzchen auf spürte er die Hochnäsigkeit und die Vorurteile der anderen Katzen in seiner Sippe in seine Rippen stechen.

Vorlieben:
Neues Lernen. Er hatte seinem Vater schon immer gerne zugehört, vor allem wenn es um das Jagen ging.
Regen. Der Regen hatte ihn durch seine beschwerliche Reise geholfen. Er hatte ihn erleichtert und mit ihm seine Trauer geteilt.
Eber. War das meist gejagte Tier von ihm, bis heute.
Sonne. Wie jede Katze mag auch Tiér sich gerne einmal vollkommen faul in der Sonne breitmachen und einfach nur schlafen.
Verständnis. Viele verwechselten Verständnis mit Mitleid. Vor allem vorgespielten Mitleid. Doch Tiér hatte auch erfahren, dass es einige gab, die einfach nur zuhörten und nickten. Bis jetzt hatte er nur Bäume getroffen die das taten...

Besondere Fähigkeiten:
Er ist ein sehr guter Jäger, was allerdings wohl so ziemlich jedes Katzenwesen war. Die Instinkte eines Tieres helfen einem schließlich dabei. Auch die Funktionen im Dunkeln besser zu sehen birgt große Vorteile gegenüber den Gegnern.
Von klein auf war er fasziniert von hohen Aussichtspunkten, weswegen er immer und immer wieder auf hohe Steine oder Bäume sprang. Dadurch entwickelte er eine hohe Sprungkraft.
Ausgezeichneter Gleichgewichtssinn zum Klettern ist bei Katzenwesen schon immer vorhanden gewesen und so kann auch Tiér ohne große Probleme irgendwo balancieren.
Der riesige Spaß am Schleichen war schon immer, dass man dann die Überraschung auf seiner Seite hatte. Wie konnte man sonst einen großen Eber erledigen?
Waffenbeherrschung: bis jetzt nur die eigenen Krallen

Wünsche und Ziele

Nichts wünscht sich Tiér mehr, als Freunde zu finden. Einen Ort an dem er bleiben kann ohne verscheucht oder alleine gelassen zu werden aufgrund von Taten, die er nie begangen hatte.