Terra

Aus AronWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Terra
Übersicht
Terra.png
Spieler Ceran
Alter 21
Geschlecht Weiblich
Rasse Mensch

Aussehen

Ein kleines rundliches Gesicht, schulter langes schwarzes Haar und zwei freche blaue Augen die durch ihre Stupsnase sogar etwas an Reiz verlieren. Das ist wohl das unverkennbare an der jungen Frau Terra. Ansonsten gleicht ihr Abbild vielen Frauen auf dieser Welt. Sie ist nicht wirklich hoch gewachsen in ihren einundzwanzig Lebensjahren. Sie ist nun wohl so groß wie ein Halbstarker. Ausserdem glaubt man ihr nur selten, das sie bereits so viele Sommer auf dieser Welt weilt. Ihr Erscheinungsbild gleicht mehr dem eines jüngeren Mädchens das gerade erst zu einer Frau heran wächst. An Fraulichkeit mangelt es Terra zudem ebenfalls. Ihr Busen hat genau so wie der Rest ihres Körpers einfach irgendwann aufgehört zu wachsen. Heute sagt Terra deswegen immer im Scherze; ein Kind würde ich damit wohl kaum satt bekommen. Dennoch jedes Wesen das nicht blind auf diese Welt geboren wurde, wird die junge Frau auch als diese erkennen können. Terra trägt zumeist einfache Kleidung wie zum Beispiel ein Leinenhemd zusammen mit einem lang geschnittenen Rock. Darüber eine Schürze um sich bei der Arbeit vor lästigen Spuren zu schützen. Natürlich ist ihr Haar bei der ausübung ihrer Arbeit geschlossen und zumeist zu einem Bauernzopf geflochten. Umso verständlicher ist es, das sie nach der Arbeit ihr Haar gern offen trägt.

Herkunft & Familie

Die weite See...

Das Findelhaus steht in Halvear

Mutter: verstorben nach der Geburt von Terra. Sie hat das Kind nahe des Hafens von Halvear zur Welt gebracht und mit letzter Kraft an das Findelhaus übergeben. Sie starb kurze Zeit später allein in einer Gasse. †

Vater: Seemann und ein ungestümer Liebhaber. Er hat die Mutter von Terra unwissend geschwängert und ist wieder in See gestochen. Dort ist er auch verstorben. †

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Mutter... was bedeutet dieses Wort für euch? Ist es nicht die Person die euch beinah ein ganzes Jahr dicht an ihrem Herzen getragen hat? Ist es nicht die Frau welche euch mit all ihrer Kraft auf diese Welt gebracht hat? Die Person welche euch liebevoll wiegt wenn ihr nicht einschlafen könnt, euren Hunger stillt wenn er danach verlangt oder euch vor allem Bösen dieser Welt zu beschützen versucht. Ja jeder kennt diese Liebe und die meisten von euch haben sie selbst gespürt...

Blutverschmiert und in eine Decke gehüllt schrie das kleine Wesen mit aller Kraft und so laut es seine viel zu kleinen Lungen zu ließen. Es musste eine halbe Ewigkeit gedauert haben, bis eine der Nonnen das Mädchen gefunden und hinein in die warmen Stuben des Waisenhauses gebracht hatte. Ein Wehleidiger Blick bedachte das rosige Neugeborene bevor die junge Ordensschwester das Findelkind an eine der älteren "Mütter" des Hauses übergab. "Ein Wunder soll es sein, wenn dieses Kind die Nacht überlebt." raunte die Alte und strich dem Säugling das getrocknete Blut aus dem Gesicht.

Wo... wenn nicht dort können solche Wunder geschehen?

Es gab nicht vieles was die Kinder des Findelhauses noch lernen konnte, hatte sie erst einmal ihr 16. Lebensjahr erreicht. Zumeist war es an der Zeit zu gehen und auf eigenen Beinen zu stehen. In den Jahren dort wurde sie darauf vorbereitet auch ohne die Hilfe und Fürsorge ihrer Ziehmütter leben zu können. Die Mädchen unter ihnen bekamen den Umgang mit Nahrung und Kräutern gelehrt. Auch mussten sie sich bereits in frühen Jahren um das Vieh und die restlichen Haustiere ihres Findelhauses kümmern. So blieb kaum Zeit für die vielleicht wichtigen Dinge im Leben wie das Lesen oder gar Schreiben. Keines der Kinder dort erlernte solch - in den Augen der Nonnen - zweitrangige Dinge. Terra hatte gerade erst ihren Geburtstag in diesem Jahr hinter sich gelassen und dennoch wusste sie genau, das sie ihre Heimat nun bald verlassen musste. Nur allzu oft hatte sie erlebt wie bereits unzählige Kinder vor ihr das Haus verlassen hatten. Teilweise voller Stolz und Zuversicht oder sogar unter bitteren Tränen der Angst um die eigene Zukunft. Doch ihre Mütter blieben immer gleichermaßen hart und so musste jedes von ihnen eines Tages das geschützte Nest verlassen. Terra hatte sich auf ihren großen Tag bereits Monate zuvor vorbereitet und so blieb ihr zumindest die Angst vor dem Ungewissen erspart. Viele Möglichkeiten blieben den Kindern aus diesem Haus selten. Wie auch sollte man so einfach eine gute Arbeit finden, wenn man nichts außer ein Leben in einem Waisenhaus vorweisen konnte? Viele von ihnen wurden einfache Angestellte in den großen Häusern der besser Gestellten. Sei es als Magd, Küchenhilfe oder eben Stallbursche. Doch wenigstens hatte man dadurch meist ein warmes Bett oder etwas zu Essen. Auch Terra dachte anfänglich noch daran diesen Weg zu gehen, doch dieser Wunsch verblasste zunehmend und wandelte sich in etwas, was man wohl am einfachsten als Abenteuerlust beschreiben konnte. In ihr wuchs der Wunsch einen besonderen und damit für ihr Leben außergewöhnlichen Weg zu gehen, den nicht jeder von ihnen einfach so gegangen war. Bereits in ihrer frühen Kindheit hatte sie die Liebe und das große Interesse daran entdeckt sich an das knisternde Feuer eines Herds zu stellen um dort etwas zu Kochen. Diese Leidenschaft wurde durch die Nonnen gepflegt und nachdem man ein gewisses Talent in ihr erkannte auch gefördert. So kam es dann auch dazu, das Terra immer mehr Zeit in der Hauseigenen Küche verbringen durfte um dort die Kunst der Zubereitung verschiedener Speisen zu erlernen. Mit diesem Wissen also hatte sie sich immer wieder auf den Weg in die Stadt gemacht um sich dort nach einer Arbeit um zu sehen. Doch nur allzu oft blieb ihre Suche anfänglich erfolglos. Dieser Umstand kam aber keineswegs dadurch zu Stande, das sie ihre Arbeit nicht angemessen anbot. Vielmehr versperrte ihre eigener Wunsch nach etwas außergewöhnlichen ihr den Weg hin zu einer guten Arbeitsstelle. Doch natürlich wuchs mit der Zeit auch der Druck in dem jungen Mädchen und so hätte sie letztendlich - nur wenige Monate vor ihrem Geburtstag - wohl jede Arbeit angenommen, wäre ihr nicht ein alter zottliger Mann mit strubbeligen Bart begegnet. Ihr Aufeinandertreffen wahr eher zufälliger Natur und so wurde der Alte noch durch das Mädchen beraten - an einem der vielen Marktstände auch ja das richtige Gemüse einzukaufen - als dieser schon darüber nachsinnte die junge Frau ihrem Kaptain vorzustellen. So führten diese beiden Wege wohl letztendlich in die gleiche Richtung und der Kaptain des Schiffes Pichon Liri hatte seinen neuen Schiffskoch gefunden. Erstaunlicherweise machte Terra das Leben an Board nur kurzzeitig mit der Eingewöhnungsphase wirklich zu schaffen. Es war als wäre das große Wasser ihr Zuhause und ihr Körper wie auch die eigene Seele hatten sich schnell an diese neue Heimat angepasst. Ihr Weg in eine Zukunft voller Abenteuer war also geebnet und Terra konnte es kaum erwarten endlich die große Reise ihres Lebens antreten zu können.


Aufenthalt in Aron

Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
Köchin

Wo wohnt er oder sie in Aron?
In einer viel zu kleinen Kajüte auf dem Schiff Pichon Liri.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Terra ist Abenteuerlustig und Lebensfroh und deswegen leider auch sehr oft ungestüm. Sie handelt gern vorschnell und unbesonnen. An einer gewissen Priese Nachdenklichkeit mangelt es ihr nur allzu oft. Man wird die junge Frau wohl immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht vorfinden können, egal in welchen düsteren Zeiten man sich vielleicht sogar gerade befindet. Sollte Terra doch einmal nachdenklich werden, so versinkt sie dadurch dann auch in eine Tiefe Stille die auch einmal längere Zeit anhalten kann. Wohl auch dadurch kommt dieser Zustand nur selten zu Stande.

Abneigungen:
Terra hasst den Gestank von verbrannten Essen. Sie mag keine Töpfe die sich zum zubereiten von Speisen nicht mehr eignen (weil sie vielleicht zerdellt oder zerkratzt sind) da sie diese dann wegwerfen muss. Auch macht es sie gern rasend, wenn nicht immer genügend Feuerholz zur Verfügung steht. Terra kann süßen Speisen nur wenig abgewinnen, da sie eine herzhafte Mahlzeit jedem Dessert vorziehen würde. Auch kann sie kleinen Hund nichts abgewinnen, für sie sind diese Tiere nur zu groß geratene Ratten.

Vorlieben:
Terra liebt den Geruch von frisch zubereiteten Essen, das einzigartige Aussehen von frisch geschlachteten Fleisch und die Konsistenz von gut gereiften Käse. Auch würde sie wohl niemals einen guten Tropfen Wein ablehnen. Honig und Nüsse sind für sie eine gar traumhafte Kombination beim zubereiten eines guten Kuchens. Frische und besonders große Hühnereier lassen ihr Herz höher schlagen.

Besondere Fähigkeiten:
Kann gut mit Kochlöffel und Pfanne umgehen.

Wünsche und Ziele

Das ultimative Rezept zu kreieren und selbst daran am meisten Gefallen zu finden.