Skeldel Latororm

Aus AronWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Skeldel Latororm
Übersicht
Skeldel Latororm.jpg
Spieler Mahdi Avendesora
Alter 17
Geschlecht männlich
Rasse Mensch

Aussehen

Skeldel ist ein junger Mann von 172cm Größe. Er hat dichtes, etwas mehr als schulterlanges, blond-braunes Haar, welches er meistens als Pferdeschwanz trägt und ist von eher durchschnittlicher Statur. Man kann ihn nicht gerade muskulös nennen, was er unter seinem braunen Umhang mit sich trägt, jedoch auch nicht drahtig oder fett. Er ist etwas breiter im Rücken als andere seines Alters, jedoch nicht sehr viel. Seine Ohren werden hin und wieder von Strähnen verdeckt, die er dann aus Reflex wieder nach hinten streicht. Seine blauen Augen strahlen bisweilen ein wenig Arroganz aus, immer jedoch ein starkes Selbstbewusstsein.

Herkunft & Familie

Vater: Acklor Latororm, 43 Jahre alt, Milch- und Getreidebauer
Mutter: Emata Latororm, geborene Umirod, 36 Jahre alt
Bruder: Cheom Latororm, 19 Jahre alt
Schwester: Aldia Latororm, 12 Jahre alt

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Skeldel wurde vor 17 Jahren in dem Dorf Salden Mael in der Nähe der Hügel von Kanteria geboren. Die Kräuterfrau und Hebamme, Kajaphea Elgeja holte ihn in einer Vollmondnacht aus dem Leib seiner Mutter. Die geschah nicht wirklich IM Dorf. Jedoch zählen die Latororms sich mit ihrem abseits gelegenen Hof zu Salden Mael. Skeldel ist der zweitgeborene Sohn von Acklor Latororm weswegen er schon bald den Hof seines Vater verlassen muss, denn sein älterer Bruder Cheom wird nach seiner Heirat mit Danil Skelhon, der Tochter eines weiteren Bauern, den Hof übernehmen. Drei Jahre nach Skeldel wurde das dritte Kind der Familie, seine Schwester Aldia, geboren.

Alle drei Kinder mussten bereits ab ihrem fünften Lebensjahr auf dem Hof mithelfen. Einen Knecht konnte sich Acklor noch nie leisten. Zur Haupterntezeit halfen sich die Dörfler gegenseitig um die Felder zu bestellen. Die Kinder halfen derweil der Mutter im Haushalt, beim Kühe und Ziegen melken, dem Scheeren der Schafe, dem Feuerholz machen und ähnlichen Dingen auf dem eigentlichen Hof. Mit sieben Jahren entwickelte Skeldel ein besonderes Talent bei der Herstellung von Käse. Die Familie hatte zwar immer etwas Käse aus der Milch ihrer Ziegen hergestellt, aber niemals größere Mengen und immer nur für den Eigenbedarf.

Der junge Latororm jedoch hatte von Beginn an seine volle Freude bei der Herstellung des Käses und anderer Milcherzeugnisse und verwendete nach nur wenigen Jahren ohne das Wissen seiner Eltern mehr Milch als vorgesehen für seine Käserei. Zuerst dachte sein Vater die Ziegen würden weniger Milch geben, weil er weniger zum wöchentlichen Markt bringen konnte. Nach einiger Zeit fand er jedoch heraus das der Sohn heimlich mehr und vor allem anderen Käse produzierte, als er ihm aufgetragen hatte. Die Standpauke und auch die Tracht Prügel, die der mittlerweile 10 jährige bekam, konnte sich sehen lassen und sorgte dafür das Skeldel sich zwei Wochen lang nicht hinsetzen konnte. Es dauerte eine ganze Weile bis seine Eltern sich beruhigt hatten, denn es war das Jahr der Wölfe und sie hatten weiß Gott genug andere Sorgen als nur einen ungezogenes Kind. Als Emata und Acklor den Käse jedoch probierten stellten sie fest das ihr Sohn inzwischen, nach anfänglichen Schwierigkeiten und Fehlschlägen, nur noch köstlichen Käse produzierte, und das auch noch mit mehreren verschiedenen Geschmäckern. Skeldel fiel es daraufhin nicht schwer seinen Vater zu überreden den Käse auch mal auf dem Markt zu verkaufen, wo er dann auch guten Absatz fand. Reich wurden sie dadurch nicht, denn niemand im Dorf hatte wirklich viel Geld. Aber eine kleine Verbesserung erfuhren sie dadurch dennoch.

Hin und wieder durfte Skeldel Acklor zum Markt begleiten und seinen Käse dort selbst verkaufen. Das die Leute im den Käse nur so aus der Hand rissen, nachdem sie einmal davon gekostet hatten, spornte ihn zum einen an an weiteren Sorten zu arbeiten, förderte jedoch auch seine Überheblichkeit und Arroganz, welche er zumindest die anderen Kinder spüren ließ. Der eine oder andere Erwachsene hatte ihm seine unverschämten Bemerkungen schon ausgeprügelt. Gerade bei der misslungenen Doppelhochzeit damals hatte er Geromen einige unschöne Worte ob dessen Umgang mit Ziegen entgegen geworfen und eine Kräftige Schelle einstecken müssen die ihn von den Füßen gerissen hatte. Deswegen achtete Skeldel sorgsam darauf, wem gegenüber er seine Gedanken laut offenbarte und wem nicht.

Mit Dreizehn Jahren hatte er eine verrückte Idee. In seinem jugendlichen Leichtsinn probierte er etwas aus, das andere dazu bringen würde, ihn auszulachen. Wenn sie es denn wüssten. Skeldel hatte wie alle anderen Kinder auch die Geschichten von Einhörnern gehört. Er fragte sich nun, ob es denn auch Ziegeneinhörner geben könnte. Und ob deren Milch bei Vollmond denn vielleicht einen besonderen Geschmack entwickeln könnte. Also ging er mit einigen anderen Jungen des Dorfes und seiner umgebenden Höfe eine Wette ein. Er band immer wieder bei Vollmond, aber auch dazwischen, über drei Monate lang zwei der Ziegen seines Vaters ein Horn auf. Da die Mädchen wie überall in diesem Alter die natürlichen Feinde der Jungen waren, wurden sie nicht eingeweiht und die Jungs hatten ihre helle Freude an den Geschichten die Malvea und andere erzählten. Im selben Jahr gab es den Eiswinter, der so kalt war, das selbst die ältesten nichts vergleichbares kannten. Jeglichen Zusammenhang zwischen den Ereignissen streitet Skeldel vehement ab. Einen Vorteil für seine Milch brachte die Aktion auch nicht, weshalb er diese Versuche dann auch bald wieder einstellte.

Ab seinem vierzehnten Lebensjahr begann er, einige hundert Meter abseits des Hofes, näher am Wald, eine eigene kleine Hütte zu bauen für seine Käseproduktion. Zumindest war es das, was er jedem erzählte. Der eigentliche Sinn dieser Unterkunft war ein eigener Platz für den jungen Mann, der nur ihm allein gehörte und an dem er trainieren konnte, sich gegen andere auch körperlich zu behaupten. Der Aufbau der Hütte ging leider nur schleppend voran, da er keine Ahnung von solchen Dingen hatte und der Aufenthalt der Gaukler ihm zudem auch einiges an Zeit stahl. Es war aber auch nicht wirklich schade drum, denn kurz nachdem sein erster Windschiefer Verhau fertig war, viel er dem Großen Brand zum Opfer, da er zu nahe am Wald war. Den Tod der Tochter des Schmieds bekam er nur am Rande mit, und das auch nur, weil alle anderen wochenlang kein anderes Thema kannten.

Vor zwei Jahren stellte er in einem zweiten Versuch eine Hütte zu bauen endlich eine zumindest im Sommer brauchbare Unterkunft her. Den größten Platz innerhalb nehmen große Regale ein, in denen mehrere Käserollen in Ruhe reifen konnten. Hinzu kommt ein kleiner Teil in dem er ein kleines Bett und einen Schrank für seine wenigen Habseligkeiten untergebracht hat. Den zweitgrößten Platz beansprucht seine "Werkstatt" in der er den Käse herstellt und auch neue Rezepte ausprobiert. Die Schwierigkeit bei seinen Experimenten und Rezepten besteht darin sich die Zutaten die er verwendet hat und deren Menge zu merken. Anfangs kam es noch öfter vor, das er die eine oder andere Idee mehrfach ausprobierte weil er nicht mehr wusste das er bereits etwas in der Art hergestellt hatte, oder das er Monatelang nach dem einen Rezept suchte, das ihm beim ersten mal so sehr gelungen war. Inzwischen hat er jedoch ein sehr gutes Gedächtnis entwickelt, was sich auch auf andere Bereiche seines Lebens bereichernd auswirkte. Leider fiel auch ihm in diesem Jahr der Wilderer unangenehm auf, da auch eine seiner Ziegen in dessen Fallen geriet. Von den anderen verendeten Tieren die er beim Kräutersammeln fand, ganz zu schweigen. Er war deshalb auch nicht wirklich traurig als Leyjare, Lilisyn und er den Schurken bei einer der Mutproben der Dorfjugend erfroren in der Bärenhöhle fanden.

Ein Jahr ist es nun auch her, das er sich selbst noch einmal vor der Dorfjugend behaupten musste. Wie so oft war es eine Idee von Lilisyn, der kleinen Rebellin, die ihn und einige andere, darunter natürlich die Zwillinge des Jägers Valsoron, ein Stück in die Berge, zu der alten Zwergenmiene trieb. Skeldel selbst musste die Mutprobe absolvieren, solange wie möglich in der dunklen, verfluchten und von Zwergengeistern wimmelnden Höhle solange verweilen wie es ihm möglich war. Nach seinen missglückten Versuchen mit den Einhornziegen war er jedoch sehr skeptisch geworden was Geschichten und deren Wahren Kern anging. Zudem stach ihm die Gestaltung der Miene gleich ins Auge und er schaute sich um und suchte nach einem möglichen Ort um hier neue Käsesorten entwickeln zu können. So geschah es das er eine geschlagene viertel Stunde später erst, und dann auch noch völlig in Gedanken versunken aus der Miene trat. Als er die Frage nach seiner Angst mit einem abwesenden "Hm?" beantwortete, galt er zumindest unter den jüngeren fortan als abgebrühter Hund. Vor allem weil er sehr schnell realisierte das die Furcht die beste Verteidigung für sein neues auserkorenes Versteck war und gruselige Geschichten zum besten gab, warum er solange weg war. Umsetzen konnte er seine Idee bis heute leider nicht.

Das laufende Jahr barg vor allem eine Überraschung für Skeldel. Leyjare, das Mädchen das bis jetzt sein größtes Interesse genoß, wurde zur Schülerin der Kajaphea ernannt, da die alte Novizin bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Das die Hochzeit seines Bruders immer näher rückte war nichts neues für ihn, bestärkte ihn aber in dem Ansinnen noch im laufenden Jahr eine neue dauerhafte Bleibe zu finden.

Da er immer mehr und neue Kräuter für seine Rezepte brauchte, war er auch des öfteren im Wald unterwegs. Naja, zumindest am Waldrand, wo es noch einigermaßen ungefährlich war. Auch andere Kinder waren dort immer wieder anzutreffen. Unter anderem Leyjare und Lilisyn. Er kannte sie schon länger vom sehen, da Cheom und Gralon, der ältere Bruder der Schwestern, im gleichen Alter und befreundet waren. Auch Lilisyns Mutproben waren bei der Dorfjugend berühmt berüchtigt und Skeldel konnte sich ihnen nicht immer entziehen. Skeldel war schon immer sehr ehrgeizig wenn es darum ging, Dinge zu bekommen die nicht leicht zu haben waren. Seine Arroganz stammte zum Teil daher, das es ihm, im Gegensatz zu anderen, auch immer wieder gelang zu bekommen was er wollte. Er nutzte seine Ausflüge in den Wald nicht immer nur um Kräuter zu sammeln. Manchmal gab er das auch einfach nur vor und schlich sich hinter den Mädchen her, um sie zu beobachten. Sein besonderes Interesse galt hierbei Leyjare, da diese im Unterschied zu ihrer Schwester schwerer zugänglich war. Mit Beginn der Pubertät, verstärkte sich sein Verlangen nach ihr und dementsprechend auch sein Ehrgeiz bei ihrer Verfolgung. Einer seiner größten Erfolge war es, als er einmal zum Markt durfte, als auch reisende Händler dort waren. Nach einer Kostprobe konnte er ihnen mehrere Käserollen verkaufen und die Männer versprachen auch in Zukunft wieder seine Produkte kaufen zu wollen.

Aufenthalt in Aron

Seine Beschäftigung in Aron, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
Milchbauer und Käsemacher, er plant einen eigenen Laden zu eröffnen.

Wo wohnt er?
Bislang nahe dem Dorf Salden Mael bei seinem Eltern Acklor und Emata Latororm auf ihrem etwas abseits gelegenen Tier- und Getreidehof. Zeitweise jedoch auch schon in seiner eigenen unzulänglichen kleinen Hütte etwas vom Hof entfernt.
Nun, in Aron angekommen, sucht er noch nach einem Grundstück innerhalb der Stadt wo er seine Ziegen weiter versorgen kann, aber auch ein Lager und einen Verkaufsraum hat.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Skeldel ist ein sehr selbstbewusster und meist auch arroganter junger Mann. Wenn es seinen Zwecken dient ist er des öfteren mal verschlagen und auf alle Fälle sehr zielstrebig. Mit sehr viel Erfindungsgeist verfolgt er ehrgeizig jedes einzelne seiner einmal gesteckten Ziele. Wenn ein Mensch es geschafft hat, Skeldels Respekt, Bewunderung oder sogar mehr gewonnen zu haben, kann dieser Mensch sich vorbehaltlos auf ihn und seine Unterstützung verlassen. Bis jetzt gibt es allerdings nur einen Menschen der den Weg dorthin bis dato auch nur halb beschritten hat.

Abneigungen:
Skeldel kann Schläger, welche nur mit Gewalt ihre Argumente durchdrücken können, nicht ausstehen. Er musste schon zuoft Prügel beziehen, weil anderen seine Meinung nicht gepasst hat. Unpassenderweise kann er jedoch auch Leute, welche meinten sie seien was besseres und könnten irgendetwas besonderes nicht leiden. Das er selbst die meiste Zeit ein ähnliches Verhalten an den Tag legt, stört ihn dabei nicht. Es muss eigentlich nicht erwähnt werden das jeder, der seinen Käse verachtet oder behauptet es gäbe irgendwo einen besseren, keine Sympathien bei ihm gewinnt. Verschwendung und Tierquälerei sind weitere Dinge die er Verabscheut. Die einzige große Angst die er hat, was er aber sogar sich selbst gegenüber nicht zugibt, ist es, verletzt und allein gelassen zu werden.

Vorlieben:
Fast nichts geht Skeldel über seinen Käse. Jedoch kann er sich auch für andere Dinge begeistern. Seit geraumer Zeit zählen auch Mädchen zu seinen Interessen. Ganz besonders solche, die eigene Fähigkeiten und Talente haben. Wenn sie zudem noch schwierig zu haben sind, stachelt das seinen Ehrgeiz an. Davon abgesehen bevorzugt der junge Mann klare Nächte und sonnige Lichtungen im Wald. Nach Möglichkeit allein oder nur in angenehmer Begleitung. Das würde er aber nie Zugeben.

Besondere Fähigkeiten:
Skeldel kennt sich mit allen möglichen Sorten von Käse und weiteren Milchprodukten aus.
Er weiß er wo einige Kräuter wachsen die er zum verfeinern seiner selbst gemachten Leckereien verwendet.
Solange er nicht zu tief in den Wald hinein muss, kann er sich an dessen Rand einige Tage lang auch alleine durchschlagen. Das Erlegen und Zubereiten kleinerer Tiere wie Hasen und Eichhörnchen hat er sich mit der Zeit angeeignet und ist ein Teil dieser Fertigkeit.
Seine Lieblingstiere sind jedoch seine Ziegen, mit denen er sehr fürsorglich umgeht, damit sie immer die beste Milch für seinen Käse geben.

Wünsche und Ziele

Eine neue unwiderstehliche Käsesorte entwickeln.
Eine neue Bleibe finden, da sein Bruder bald heiraten und den Hof übernehmen wird. Und da er selbst alt genug ist, muss er den Hof verlassen und sich selbst durchschlagen. Seine eigene Hütte ist jedoch nichts für einen längeren Aufenthalt, geschweige denn für einen Winter und schon gar nicht für eine Familie geeignet.