Paly al Asrar

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Paly al Asrar
Übersicht
Paly2.jpg
Spieler Anima le Fitz
Alter 26
Geschlecht weiblich
Rasse Mensch

Vollständiger Name

Paly al Asrar - geboren als Nopalyja ("Kaktusblüte") bin Farid al Jahala

Aussehen

Paly.jpg
Die wichtigsten äußeren Merkmale des Wüstenvolkes treffen auch auf Paly zu. Mit ihrer Größe von 1,78 ist sie groß gewachsen und der schlanke Körperbau wirkt eher grazil als drahtig. Die hüftlangen, dunkelbraunen Haare trägt sie zumeist offen, oder zu einem strengen, seitlich geflochtenen Zopf, dessen Ende auf ihrer Brust liegt. Die dunkelhäutige Frau hat ein gutes Gespür für exquisite aber praktische Kleidung und legt grundsätzlich wert auf ihr Äußeres. Unter den großen haselnussbraunen Augen ziert ein goldener Nasenring das ebenmäßige aber oft verschlossene Gesicht. Um den Hals trägt sie eine feingliedrige Kette samt Anhänger in Form einer goldenen Kaktusfeigenblüte und um ihren rechten Oberarm schlängeln sich einige kreisrunde Tätowierungen - ein Zeichen und Versprechen des Hauses Berrak Asrar, dort jeder Zeit willkommen zu sein. In den warmen Zeiten des Jahres bevorzugt Paly lederbesetzte, fein gearbeitete Sommerkleider oder knöchellange Röcke samt praktischen Blusen, die stets in warmen Rot- Orange- oder Erdtönen gehalten sind, sowie lederne Sandalen. Im Winter greift sie natürlich auf witterungsbeständige Umhänge mit ausladenden Kapuzen und Kleidern aus festerem Stoff und festes Stiefelwerk zurück. Je nach Anlass besitzt die junge Frau auch eine kleine Auswahl an ledernen Hosen, praktischen Korsetts oder auch schlüpfrigerer Gewandung. Im alltäglichen Leben verzichtet Paly auf das Kurzschwert, das sie am ledernen Riemen über den Rücken trägt, sondern verlässt sich auf das geliebte, kalte Metall des so ungemein gut in der Hand liegenden Dolches, der in einer hübsch verzierten Scheide an ihrem Gürtel baumelt.

Herkunft, Familie, Hintergrund und wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Ihre Kindheit

Nopalyja, aus der Nähe Marok's in Bryar, entstammt einer der ältesten Händler-Familien der Region Jahala. Dort verbrachte sie als drittes Kind der Erstfrau ihres Vaters, einem wohlhabenden Salz- und Lavendelhändler, die sorgenfreie und landestypische Kindheit, die ihre Mutter ihr stets von Herzen wünschte. Schließlich würde das Mädchen mit 18 Jahren das selbe Schicksal ereilen, wie sie selbst und als Erst- oder Zweitfrau bei einem Mann gleichen Standes Kinder gebären und das Haus hüten. So sollte ihrer einzigen Tochter zumindest eine Kindheit - spielend und tollend mit den vielen Halbgeschwistern auf dem großen, ländlich gelegenen Anwesen oder an gemeinsamen Großfamilientagen in den hübsch angelegten Lustgärten - zu Gute kommen. Doch daran fand Nopalyja nie viel Gefallen.

Nopalyja war stets ein wildes, stures und nachdenkliches Mädchen, was dem Vater an der einzigen Tochter nicht sonderlich gefiel. Sollte sie doch lieber folgsam und unbekümmert sein und mit Puppen spielen, wie alle Mädchen in ihrem Alter. Doch schon als junges Mädchen hatte sie Interesse an den Dingen, die sie nicht zu interessieren hatten. So schlich Nopalyja sich häufig zu den Sklavenquartieren der nah gelegenen Salzmine, spielte lieber mit den dort lebenden Sklavenkindern oder lauschte neugierig den wunderlichen Geschichten aus fernen Welten, die die Alten zu erzählen wussten.

Um dies zu unterbinden und die Beziehung zu den Leibeigenen auf ein gesundes und angemessenes Maß hinab zu senken, nahm ihre Mutter den deutlichen Rat ihres Vaters an und Nopalyja wurde enger ans Haus gebunden, in dem ihr gut gemeinte Aufgaben übertragen wurden.

So half sie zwar im Haushalt, doch nur weil die Eltern es wünschten. Aber Nopalyja wäre nicht sie gewesen, wenn das Mädchen nicht auch hier das tat, was sie wollte und so wurde sie mit der Zeit die kleine und schlaue rechte Hand des alten und treuen Buchmachers und Philosophenfreundes ihres Vaters. Diesem wiederum missfiel auch das, doch war dies allemal besser als seine Tochter bei den Sklaven in deren Unterkünften zu wissen. Der alte Buchmacher lehrte das wissbegierige Mädchen entgegen den üblichen gesellschaftlichen Normen die Grundsätze der Dichtkunst und Philosophie, führte sie in allgemeines Wissen über Land und Leute ein und eröffnete ihr so manche Weitsicht ungeahnter Dinge, bis er verstarb.

Ihre Jugend und Familien-Geheimnisse

Als Nopalyja 15 Jahre alt wurde führte der Vater, nach treuer Sitte des Wüstenvolkes, den ältesten Bruder Sorond mit ins ausgezeichnet fluktuierende Handelsgeschäft ein. Sorond war seit je her ehrgeizig und versessen darauf, das Geschäft zu übernehmen und legte bissigen und dominanten Ehrgeiz an den Tag. Doch häuften sich ab dem Zeitpunkt zunehmend Lieferschwierigkeiten von Salzen und Lavendel gegenüber des ehrenwerten Hauses des Sultans Xhatar, was den Vater mehr und mehr frustrierte und dem tadellosen Ansehen der Familie schadete. Nopalyja machte sich ihren eigenen Reim auf die Dinge und für sie war schnell klar, dass Sorond dahinter stecken musste und so skrupellos das Geschäft des Vaters an sich reißen wollte. Sie versuchte mit Unterstützung des Buchmachers den Vater auf diesen Verdacht anzusprechen, doch wollte der Vater nichts dergleichen hören und schalt sie ein dummes Mädchen. Und kurze Zeit später passierte Entsetzliches! Ihr Vater kam auf einer der vielen geschäftlichen Reisen in der Oase Gorath ums Leben! Zwar munkelte man etwas von Wegelagerern, doch daran glaubte Nopalyja nicht eine Sekunde! So platzte dieser Verdacht, in einem unangenehmen aber längst überfälligen 4-Augen-Streitgespräch, gegenüber Sorond aus ihr heraus und sie sprach ihn auf die Geschehnisse und ihren Verdacht an. Und zu ihrem Schreck sollte sie Recht behalten, denn in seiner dominant-selbstherrlichen Art machte Sorond deutlich, dass er den Vater umbringen lies um nicht mehr länger in dessen Schatten zu stehen, sondern sich als vermeintlich ehrenwerter Salz- und Lavendelhändler selber Rang und Namen machen zu können. Um nicht Gefahr zu laufen, dass Nopalyja mit dieser brisanten Information an die Öffentlichkeit gehen würde (und um das zu neugierige und zu schlaue Biest ein für alle Mal los zu werden) bot Sorond dem Hause Xhatar die überaus hübsche und jungfräuliche Schwester Nopalyja für dessen Harem an. Eine Gunst und Ehre des Volkes von Bryar - ein Schrecken aber in den Ohren des jungen Mädchens. Und der Sultan, der Nopalyja bereits das ein oder andere Mal bei öffentlichen Veranstaltung gesehen hatte, nahm dieses Geschenk mit schmieriger Kusshand an. Gegenüber Nopalyja drohte Sorond die eigene Mutter ebenfalls umbringen zu lassen, sollte sich das Mädchen diesem perfiden Plan widersetzen. So ergab sie sich zwar widerwillig, doch der Mutter zu Liebe, diesem fremdbestimmten Schicksal.


Der goldene Käfig - Erwachsen werden im Harem

Also wurde Nopalyja im Alter von 16 Jahren zügig nach Qar gebracht und dort dem Harem des Sultans zugeführt. Hier im güldenen Käfig verbrachte sie vier lange, ungewollte Jahre in denen sie widerwillig tat, was von ihr erwartet wurde. Sie erlernte die Etikette der dortigen Gesellschaft und den perfekten Umgang mit Männern von Stand. Natürlich erfuhr sie auch was es bedeutet unter Hyänen zu leben, sich durch zu beißen und mit Kalkül und perfider Taktik zu agieren. Dieses gezwungene Leben führte Nopalyja bis sie im Alter von 20 Jahren schwanger wurde und sich für sie die Dinge grundlegend änderten. Sie war nicht mehr nur für sich verantwortlich, sondern eben auch für ihr ungeborenes Kind. So schmiedete sie noch während der Schwangerschaft Pläne, um dem Harem den Rücken zu kehren, machte einen der Wachmänner des Sultans auf sich aufmerksam und bezirzte diesen in besonderem Maße. Nach der heiklen Geburt, trotz hervorragender medizinischer Betreuung, ließ sie schweren Herzens ihre Erstgeborene Neith bei einer vermeintlich eng vertrauten, kinderlosen Dame des Harems zurück - denn Dank des Wachmannes, der sich unsterblich in die hübsche Nopalyja verliebt hatte, gelang ihr die Flucht aus dem goldenen Käfig der Hyänen. Der Wachmann schaffte sie nach Skarath Toru und kam dabei ums Leben, was Nopalyja bis heute als überaus glücklichen Wink des Schicksals deutet. Ihr Ziel aber war noch nicht erreicht - sie würde die geliebte Tochter irgendwann wieder in den Armen halten - und das in Freiheit!


Skarath Toru und das Haus Berrak Asrar

Ab diesem Zeitpunkt gab Nopalyja sich nur noch als Paly aus. Es dauerte nicht lange bis sie sich aufgrund ihrer Anmut und Schönheit, aber in erster Linie durch ihre Kühnheit und eines Intellektes, den man nur wenigen Frauen zuschrieb, in den östlichen Vierteln Qars einen Namen machte. Paly beriet anfangs kleine unbedeutende Händler des Schwarzmarktes, legte ihnen gewinnbringende Pläne dar und offerierte den ein oder anderen guten Tipp. So erfuhr sie in Skarath Toru nicht nur was ein Leben in den abgründigen und gefährlichen Schatten der Stadt bedeutete, sondern erhielt langsam Anerkennung und Unterstützung, bis man ihren Namen in aller Gauner Munde munkelte. Irgendwann wurde natürlich auch das Hause Berrak Asrar auf die junge Frau aufmerksam und man erkundigte sich nach der hübschen und klugen Vorteilsbringerin. Paly ergriff diese Möglichkeit und näherte sich an, hätte sie eine Absage ohnehin mit ihrem Leben bezahlen müssen. Bündnisse wurden geschlossen, die ihren Ruf in den dunklen Gassen des verruchten Viertels weiter verbesserten, zum anderen aber auch ehrfürchtiger werden lies. Man lehrte Paly die Kunst des Kampfes mit dem Kurzschwert und wie sich zeigte, besaß sie zwar kein übermäßiges Talent, aber Biss und Ehrgeiz bis sie schließlich eine geübte Kämpferin wurde, die das Schwert mit Leichtigkeit führt. Über die Jahre wurde Paly schließlich zu einer engen Vertrauten des Hauses Berrak Asrar, in dem sie ein- und ausging wie eine Zugehörige, auch wenn sie sich nie als solche fühlen wollte. Man achtete sie und machte ihr das Geschenk, nach einem überaus gewinnbringenden Handel der ohne sie in keinster Weise hätte abgeschlossen werden können, den Namenszusatz 'al Asrar' tragen zu dürfen. Doch über all dem vergaß Paly al Asrar ihre Tochter Neith nie! Mehrere Versuche das Kind aus den Kreisen Xhatars zu entreißen misslangen. Erst fünf Jahre nach der Flucht aus dem Harem gelang es Paly die Tochter wieder zu sehen. Doch für das kleine Mädchen war sie eine Fremde, hatte die Ziehmutter dem Kind doch nie die Wahrheit gesagt. Und noch schlimmer: Dieses Weib verriet Paly an die Wachen - wollte sie das Kind um jeden Preis behalten. Paly entkam den elenden Wachhunden zwar, allerdings ohne das Kind. Dieser Umstand brach ihr insgeheim jäh das Herz. Die Spatzen von den Dächern erzählten, dass sich die verhasste Ziehmutter mitsamt des Kindes absetzte und von der Bildfläche Bryars verschwand. Allen Informanten und Beziehungen zum Trotz kam Paly dem Miststück nicht auf die Spur! Sie verfolgte Gerüchte, Gemunkel und Hinweise, blieb bis heute aber ergebnislos.


Die Flucht nach vorne - eine Reise nach Aron

Da Paly langfristig keinen tieferen Sinn mehr im verruchten und gefährlichen Schattenleben Qars sah, entschied sie sich, zum Bedauern des Hauses Berrak Asrar, dem Land, das ihr letztenendes nur Schande, Pein und ein Leben in illegalen Schatten entgegengebracht hatte, den Rücken zu kehren. Als Ausgestoßene der Familie, Flüchtige des Harems und gesuchte Meuchlerin des ein oder anderen Wachmannes, brach die mittlerweile 26-Jährige die Zelte im vertrauten Bryar ab und mithilfe Ihrer Unterstützer und Gönner gelang die Flucht in jenes fremde Aron, von dem sie als Mädchen nur Geschichten gehört hatte. Doch ist sie kein Mädchen mehr und so manche Dinge hat das Rad der Zeit geändert. Sowie auch aus dem einst freiwilden Kind eine unnahbare und argwöhnische junge Frau geworden ist, die nicht so recht weiß was sie nun eigentlich will.


Und heute?

Würde man Paly al Asrar selber fragen, so würde die stolze Frau mit gerecktem Kinn und wölfischem Blick wohl Folgendes sagen:

"Ich kenne goldene Käfige voller Schande und Pein! Ich war im dunkelsten Nichts und bin aus dem Wüstenschlamm empor gekrochen! Und immernoch besitze ich mein verdammtes Leben, ausreichend Münzen, meinen Stolz und mein Schwert... Und was hast du zu bieten, mh?! "

Aufenthalt in Aron

Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
Die abschätzende junge Frau hat natürlich keinen wahren Beruf erlernt, doch zählt Paly Wissen und Kenntnisse im Bereich der Buchhaltung sowie gnadenlose Kampfkünste in Wort und Schwert zu den Stärken, die sie bislang durchs Leben brachten. Hinzu kommen ein scharfer Verstand, grundlegendes Interesse und ihre schnelle Auffassungsgabe. Auch Kenntnisse der Dichtkunst, Philosophie, das Beherrschen einiger Instrumente sowie der Umgang mit Männern aller Art, halfen ihr zuweilen zu überleben. So ist sie sich sicher, dass es sich mit diesem bunten Arsenal an Fertigkeiten gewiss überall leben lässt.


Wo wohnt er oder sie in Aron?
Paly erreichte Aron vor kurzer Zeit mit einer Gruppe bekannter Lavendel-Händler aus Bryar. Sie setzte sich von diesen ab und findet seit dem Unterschlupf in hiesigen Gasthäusern. Dank ausreichender Münzen im wenigen Gepäck kann dieser Zustand auch vorläufig so bleiben. Denn, ob Aron nun wirklich den Geschichten entspricht, die man ihr als Kind erzählte und ob dies ein Ort ist, an dem sie sich vorläufig heimisch fühlen wird können, das will sie erstmal herausfinden. Und dann ist da noch diese nie enden wollende Hoffnung, ihre Tochter eines Tages doch noch im Arm halten zu können. So könnte man meinen, die junge Frau sei noch immer auf der Suche.


Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Paly fällt nicht gerade unter den Begriff Menschenfreund (Elfen, Orks, Zwerge, etc.), was ihr ihre verlässliche Menschenkenntnis bislang all zu oft bestätigte. Sie mag Männer und Frauen gleichermaßen nicht, was den schlechten Erfahrungen im Harem geschuldet sein dürfte. Anfangs reagiert sie unnahbar, arrogant und bissig, versucht so die Leute auf Abstand zu halten. Fremden, die ihr trotzdem näher kommen wollen, begegnet sie mit gehöriger Portion Skepsis und Abschätzung - es sei denn ihr Gegenüber ist ihr auf Anhieb sympathisch oder sie will etwas von ihm, denn Paly ist listig und berechnend. Und auch wissbegierig - aber wahrlich nicht mit Geduld gesegnet. Manch einer nannte sie schon ein manipulatives Biest oder gar aufbrausend, bevor sie ihm die Kehle durchtrennte, denn das Leben anderer hat für Paly nur geringe Bedeutung. Die junge Frau kennt zwar Loyalität - ist aber nicht treu. Beziehungen zu Männern erfuhr sie lediglich aus Zeiten im Harem oder durch die ein oder andere Liaison mit Kerlen, die ebenfalls nicht viel von verbundener Zweisamkeit oder gar Treue hielten. Und wozu auch? Moral wird überbewertet und war für Paly bislang mehr mit Zwang verbunden - denn mit Hingabe. Dies alles wird überschattet von unbändigem Stolz, der den Wüstengeborenen wohl bereits mit der Muttermilch verabreicht wird. Dieser Stolz stand Paly zwar schon so manches Mal im Wege, doch sie kennt es nicht anders und ergeht sich manches Mal zu gern darin.

Doch wer wäre Paly, wenn auch sie nicht noch andere, positivere Facetten hätte? Wie zum Beispiel ihre eigene Art Humor, der an der richtigen Stelle angebracht schon oft zu Sympathie, ehrlichen Lachern oder verschämten Grinsern führte. Oder den ganz eigenen aber ausgeprägten Sinn für Ästhetik und Schönheit. Sie ist flexibel und mit der ausgeprägten Gabe der Improvisation gesegnet. Ebenso besitzt die junge Frau Herz und Köpfchen wenn es um Verteidigung und Hilfestellung für Menschen geht, denen es weitaus schlechter ergeht, als ihr. So kommt es nicht selten vor, dass sie Bettlern, Alten oder Kindern.. ja, Kindern insbesondere... mit dem Herzen auf der Zunge und einer locker sitzenden Münze begegnet. Des Weiteren liebt sie es zu diskutieren und hat in der Regel immer erst mal Recht! Doch wenn man sie von anderer Meinung überzeugen kann, so bringt dies dem Gegenüber eine gehörige Portion Respekt und Anerkennung ein.


Abneigungen:
Paly verabscheut Männer, die meinen eine Frau besitzen zu können in gleichem Maße wie sie Frauen verachtet, die sich Männern unterwerfen oder sich unselbstständig und schwach geben. Der Duft von Lavendel ist ihr mehr als zuwider, erinnert er sie doch an eine Zeit, an die sie nicht mehr denken möchte. Auch mit Tieren kann sie nicht viel anfangen - stellen sie für sie doch lediglich Nutzen statt Freude dar. Insbesondere Katzen verpasst sie dann und wann zu gern einen kräftigen Tritt, wenn sich die Gelegenheit bietet - landen die Mistviecher doch eh immer wieder auf den Beinen. Sie hält Kälte genauso ungut aus wie beengte Räume oder das Gefühl nicht entkommen zu können, wenn sie es will. Sie mag keinen Fisch und auch Süßspeisen ist sie eher abgeneigt.

Vorlieben:
Ein guter Schluck Rotwein am Abend ist Paly's größte Schwäche. Zwar ist sie in keinster Weise abhängig vom süßen Gesöff, doch kann sie sich nur sehr schwer disziplinieren und schießt im Rausch liebend gern über so manches Ziel hinaus ohne sich im Anschluss zu genieren. Sie liebt es zu fluchen, sich jeglichen Ärger (und der kann schnell aufbrausen) über's gesprochene Wort Luft zu machen. Sonne, Wärme und laue Abende unter freiem Himmel genießt sie ebenso wie humorvolle Leute, die ihr nicht zu nah kommen, sie aber zum Lachen bringen. Denn Paly lacht gerne, auch wenn das der erste Eindruck wohl kaum vermittelt. Weiterhin genießt sie schnelle, rasante und mitreißende Musik ebenso, wie gefühlvolle und langsame Lieder, die von fernen Welten oder unglaubhaften Romanzen berichten. Sie hat ein Faible für Goldschmuck sowie anderen glitzernden Tand und würde ein gutes Stück Fleisch niemals verschmähen.

Besondere Fähigkeiten:
Paly beherrscht den Umgang mit dem Kurzschwert, kann sowohl auf Kamelen als auch auf Pferden reiten. Sie ist des Rechnens sowie des Lesens ausreichend mächtig, behält diese Fertigkeit jedoch vorerst für sich. Logische Schlussfolgerungen liegen ihr genauso wie Kalkül und taktisches Handeln. Die Kunst des Bauchtanzes, sowie das Spiel von Flöte und Harfe erlernte sie im Harem ebenso, wie so manchen Mann zu bezirzen, sofern sie sich davon Vorteile verspricht.


Wünsche und Ziele

Paly wünscht sich in erster Linie Aron und sein Volk kennen und einschätzen zu lernen. Eine sinnvolle Beschäftigung steht für sie an zweiter Stelle. Sei es als Beraterin bei finanziellen oder geschäftlichen Angelegenheiten oder als private Leibwächterin. Da ist sie flexibel. Und natürlich sind da auch Sehnsüchte, die Paly all zu gern verdrängt. Sehnsüchte nach ungekannter Geborgenheit und ehrlichen Freundschaften. Der Wunsch nach einer neuen, freien Heimat in der sie sich angenommen fühlt und natürlich die Sehnsucht nach ihrer Tochter Neith, sofern diese noch lebt.