George A. Hougenoord

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George A. Hougenoord
Übersicht
George.jpg
Hauptspieler Takana
Alter 131 Winter
Geschlecht männlich
Rasse Halbelf

Aussehen

Die gebückte Gestalt von Georg A. Hougenoord gleicht nicht einem Hünen, ist aber ausreichend groß um den meisten seiner Zeitgenossen stolz ins Angesicht blicken zu können. Sein schlohweißes Haar umrahmt meist in wirren Strähnen sein runzliges und gutmütiges Gesicht. Die dunklen Augen blicken oft ob der Kurzsichtigkeit verkniffen in die Welt, blitzen aber von einer tiefen Intelligenz und jugendlichen Humor, den er sich trotz der Jahre die auf ihm lasten erhalten konnte. Meist kleidet er sich in opulent verzierten Roben, die angenehm zu tragen sind, aber dennoch seinem Gegenüber Respekt einzuflößen vermögen. Sie haben zudem den Vorteil, dass sie seinen Bauchansatz gut zu kaschieren vermögen.


Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Dieser Halbelf war das Ergebnis einer kurzen, aber heftigen Romanze zwischen Sveja der zweiten Tochter des Hauses Hougenoord, ein einflussreiches Adelsgeschlecht in Gond und einem mäßig begabten elfischen Gauklers, namens Uluraid.

Um die Schande ihrer Familie zu kaschieren, wurde Georgs Erziehung kaum dass er der Brust entwöhnt war in das Kloster Sainte Oraanon übertragen. Dort lebte er als unauffälliger Schüler und saugte folgsam das dargebotene Wissen in sich auf. Erst mit der einsetzenden Pubertät beginnend mit seinem 27. Winter brach der Freiheitsdrang und Unbeugsamkeit seines elfischen Blutes Bahn.

Er wurde immer aufsässiger und eine schwer zu bändigende Last seiner Lehrer. Deren Qual hatte aber schon bald ein Ende, den der junge Hougenoord hielt es nicht mehr in den düsteren Mauern aus und schlich sich eines Nachts von dannen. Von da an führten ihn seine Reisen quer durch Aran und weit darüber hinaus, wobei er sich meist als Gaukler und Geschichtenerzähler durchschlug und sich kräftig seine jugendlichen Hörner abstieß.

Was er in dieser Zeit erlebte, ist nicht vielen bekannt. Hin und wieder wird er von einem Zwergen Namens Drokan Eisenfels besucht. Dann kann man die beiden hinter verschlossen Türen sich lautstark zuprosten hören und wie sie zotige, höchstwahrscheinlich alkoholseelig stark übertriebene Anekdoten von den guten Zeiten, unter derben Gelächter kaum verständlich, zum besten geben.

Es war ein lauer Sommer, genauer der 87. seines Lebens, als er sich unsterblich in eine glutäugige Zigeunerin verliebte, deren Clan er während seiner Reisen begleitete. Amarella Di Hasionada hatte dem Halbelf komplett um den Verstand gebracht. Fünf volle Jahre warb er um sie, beschwichtigte ihre jähzornigen Brüder, und kämpfte um ihre Gunst und das Ansehen bei Ihrem Stamm. Die Hochzeit war ein rauschendes Fest und zuerst sah es so aus, als ob es die folgenden Jahre nicht enden wollte.

Doch sein Glück sollte nicht lange halten. Amarella war viel zu viel Frau für nur einen Mann. Irgendwann durchbrach es auch seinen rosawolkenumhangen Verstand, dass er eins ums andere Mal als gehörnter Trottel dastand und enttäuscht verließ er die umherziehende Familie, um sein unstetes Leben hinter sich zu lassen.
So zog es ihn nach Aron, wo er seine Studien wieder aufnahm und sich zu einem geachteten Mitglied des Magierturms hocharbeitete.

Aufenthalt in Aron

Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
Dem alten Magister untersteht als oberster Archivar, die Verwaltung der Bibliothek des Magierturms. Des weiteren fallen auch viele Anfänger- und Einführungskurse in sein Ressort, so dass Neuzugänge des Magierturms mit großer Wahrscheinlichkeit zunächst mit ihm zu tun bekommen.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Georg ist hilfsbereit, freundlich und gutmütig. Manchmal aber auch ein wenig zerstreut, wenn die Last des mächtigen angesammelten Wissens auf seine Seele drückt. In seinem langen Leben hatte er sich ein beachtliches magisches Können aneignen können, was ihm schließlich auch seine Position am Magierturm eingebracht hat.
Meist scheut er allerdings die Anstrengung, die mit dem Wirken mächtiger Magie einher geht. Magie wirkt er nur, um sich ein Buch von einem höheren Regal zu holen, ihm in der Sommerhitze eine kühlende Brise zu erschaffen, oder um mit einer reichlich gefüllte Keksschale seine Lektüre zu würzen.

Abneigungen:
Georg hasst es gedrängt und gehetzt zu werden.
Ein ungemütlicher Stuhl, störender Lärm und schlechtes Essen vermögen dem sonst gut gelaunten Magier ebenso den Tag vermiesen.
Des weiteren hasst er es, wenn jemand in falsch verstandenem Fleiß meint, sein sorgsam durchdachtes Ablagesystem (gemeinhin als chaotisch überfüllter Schreibtisch bezeichnet) aufzuräumen und durcheinander zu bringen.

Vorlieben:
Er ist ein Genussmensch. Gutes Essen und edle Tropfen gehören zu seinem Alltag. Auch liest er gerne, wobei er kurzweilige Bellestrik den trockenen theoretischen Abhandlungen, die unter seiner Obhut angesammelt werden vorzieht. Generell ist er ein Freund der schönen Künste und der gepflegten Gesellschaftsspiele.
Zudem schläft er gerne lang aus, was ihn auch nicht davon abhält einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu pflegen. Dass gibt ihm genug Ausdauer, bis tief in die Nacht zu schmökern, mit Kollegen zu debattieren, oder einer ausgedehnten Partie Bridge zu frönen.