Ausgabe 716 – 20. Juni 817

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Zandurs Mörderin tötet weiter

Mögen uns die Götter gnädig sein – weitere Tote entdeckt.

Mit eigenen Augen mussten wir die verstümmelten Leichen sehen. Starken Männern wurden die Knie weich und Tränen der Abscheu liefen ob dieses grausamen Verbrechens über die Gesichter. Die Drei Buchen Lichtung war jeher ein abgelegener Ort der Zuflucht und Ruhe. Doch jetzt wurde daraus eine reichlich gedeckte Tafel für Krähen und Raben die sich gleich einer dunklen Wolke über der Lichtung sammelten und die aufgedunsenen Leiber in Stücke rissen.

Verflucht seien Senehda und ihre Handlanger. Verflucht sei Zandur! Auf das sie einen ähnlich grausamen Tod sterben sollen.

Und doch, gleich einem Sonnenstrahl der die finsteren Wolken durchbricht, gibt es selbst in dieser dunklen Stunde Hoffnung. Nur vage Gerüchte erreichten uns bisher, aber es scheint dass in dieser bedrohlichen Zeit ein neuer Held geboren wurde, ein Held des Lichts, der den Tod in die Reihen unserer Feinde gebracht hat. Wir beten für sein Heil! Betet auch ihr und soll die Macht unseres Glaubens eine unzerstörbare Rüstung sein die ihn von den niederträchtigen Kreaturen der Nacht schützt.


Des Königs Gesuch

Truppen Zandurs rücken auf Aran vor – Unser König braucht jeden Mann

Noch mag die Hauptmacht des Feindes fern sein, aber hat er erst mal die Berge durchstoßen und die Grenzfeste Engelsfall überwunden, wird es schwer sein ihn erneut zu einer Schlacht zu stellen. Deswegen hat sich unser König, der Lehnsherr unseres tapferen Grafen Ruthgar an die Mannen aller Lande gewendet und um Freiwillige gebeten. Nehm die Waffen! Greift zu Schild und Schwert, Bogen und Axt. Jeder tote Feind ist ein guter Feind und in Engelsfall werden sie ausbluten, bis die weißen Festungsmauern rot in der Abendsonne leuchten. Gleich einer aufgepeitschten See werden sie gegen die Mauern tosen und doch wirkungslos davon abschellen. Noch nie ist Engelsfall überwunden worden, und auch Zandur wird es nicht gelingen, so lange unsere Herzen unserer Sache Treu sind. Die Götter sind mit uns! Wir können nicht verlieren!

Weint nicht um sie, ihr Maiden Arons, denn sollten sie den Tod finden, werden diese Männer auf ewig in den Heldenliedern der Barden fortleben. Und der Ruhm der Gerechten ist ihnen allen gewiss! Und haben wir den Kopf der Schlange erst mal erschlagen werden wir auf Generationen hin wieder den Frieden kennen!

Tod den Kreaturen Zandurs! Tod den Truppen Senehdas! Erst besiegen wir sie in Engelsfall. Dann erobern wir alle unterjochte Länder! Bringt sie alle um!


Frau Offenkundig des Verrats Schuldig

Genaue Umstände noch unklar – Verräterin auf der Flucht – Straßensperren angeordnet.

Was sich genau am gestrigen Tage abgespielt hatte, ist noch unklar. Aber die Stadtwache wusste zu berichten, dass ihnen beinahe ein lange gesuchter Verbrecher ins Netz gegangen wäre. Die üblen und finsteren Machenschaften dieses verkommenen Wurms wurden schon lange misstrauisch beobachtet und so mag es nicht verwundern, dass es sich bei dem Schuldigen um eine gar hässlich anzusehende Gestalt handelt. Neu ist allerdings, und das hat wohl alle beteiligten verwundert, dass es ein Weibsbild ist, dass die getreuen Menschen suchen. Gar hinterhältig und boshaft sind ihre Machenschaften. Wie eine Schwarze Witwe sitzt sie in einem klebrigen Netz dessen aberwitziger Zweck nur daraus besteht unseren rechtmäßigen Herren, Graf Ruthgar zu Fall zu bringen.

Wir fordern die Höchststrafe! Möge sie bald ergriffen werden und unter langen, grausamen Qualen zu Tode kommen! Wir werden uns an ihren Schreien laben.

Die Bürger und Bürgerinnen Arons möchten wir erst mal um Verzeihung bitten. Sicher war es auch für Hauptmann Naandarn eine schwere Entscheidung diese Straßensperren einzurichten und das Frauenvolk der Stadt solchen Unannehmlichkeiten zu unterziehen.

Bis zur Erfassung der Frau gilt deswegen auch weiterhin:

Alles Frauenvolk Arons - mit einer Verwundung - wird aufgerufen sich unverzüglich bei der Wache einzufinden.

Frauen die bei dem Versuch erwischt werden, eine Verwundung zu verheimlichen werden umgehend strengen Strafen unterzogen.

Jeder der einer verwundeten Frau Unterschlupf gewährt, ihr Unterstützung oder Hilfe zu kommen lässt, macht sich mit schuldig und wird ebenfalls bestraft. Jeder der eine verwundete Frau behandelt wird wie ein Verräter behandelt und entsprechend bestraft.

Bis auf weitere Ankündigung hat die Wache das Recht jede Frau auf belieben nach Wunden zu untersuchen und sie dahingehend zu befragen.

Drachenhatz Aufgebrochen!

Ehrenwerter Bürger der Stadt hat Auswahl getroffen und finanziert.

Vortreffliche Helden wie diese kann nur eine Stadt wie Stadt hervorbringen! Und nur unsere Stadt hat den Mut eine derartige Expedition zu erstellen. Dem Ruf von Herrn Algreann, der schon lange ein angesehener Bürger der Stadt ist und ein imposantes Bauwerk im Nordteil der Stadt beherbergt folgten mutige Männer und Tapfere Maiden die sich unerschrocken und selbstlos der Sache der Forschung in den Dienst stellen. Dabei ist ihre Rückkehr nicht mal gewiss, denn sie müssen sich bei dieser Aufgabe wohl nicht nur einem Drachen stellen, sondern haben es auch noch mit den verfluchten Überresten der legendären Stadt Varanai zu tun, und Gerüchten nach zu urteilen ist auch Zandurs Auge auf das legendäre Artefakt gerichtet, bei dem es sich der Sage nach um ein magischen Horn handeln soll.

Die Wetten stehen im Moment zehn zu eins, dass auch nur einer von ihnen wieder lebend gesehen wird.