Arzim Landara

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Arzim Landara
Übersicht
Arzim.jpg
Spieler Mordred
Alter 23
Geschlecht männlich
Rasse Mensch

Aussehen

Arzim Landara ist mit 1,84 m groß und mit 84 kg Körpergewicht sportlich gebaut. Seine Körperhaltung ist meistens aufrecht und seine gut bemuskelten Beine weisen daraufhin, dass er viel Zeit im Sattel verbringt. Bekleidet ist er meistens mit einer dunkelbraunen Lederhose und einem Leinen- oder Lederhemd.
Seinen Geldbeutel trägt er an seinem Gürtel und an den Füßen trägt er halbhohe feste Reiterstiefel. Unterwegs trägt er eine dunkelbraune Lederjacke, in der meistens ein Satz Würfel und Spielkarten mit sich herum trägt. Seine schwarzen Haare sind kurz durchgestuft. Die Augen sind von dunkelgrauer Farbe. Die Nase ist gerade und außer einem Bartschatten liegt meistens ein fröhliches Lachen auf seinem Gesicht.
Seine Bewegungen sind oft unausgeglichen und er ist viel in Bewegung.
Lediglich im Zusammenhang mit den Pferden arbeitet er mit ruhigeren Bewegungen.

Entledigt er sich seines Hemdes oder krempelt die langen Ärmel auf, fällt eine lange Narbe auf seinem linken Oberarm auf, die sich von der Schulter an abwärts zieht und kurz über dem Ellenbogen endet.

Herkunft & Familie

Arzim wuchs als Sohn eines Marschalls auf der Norburg, einer Burg eines Landgrafen im Nord-Osten des Landes auf.

Vater: Leonhard Landara, Marschall auf der Norburg
Mutter: Elke Landara, Hausfrau

Geschwister:

Leonie Landara, jüngere Schwester, verheiratet mit Benjamin Schmidt, Schmied auf der Norburg

Angela Landara, ältere Schwester, verheiratet mit Ralf Erkanon, Bauer im Umkreis Norburgs

Thomas Landara, Bruder, berittener Soldat im Heer Arans, vermutlich tot

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

Arzim ist als drittes Kind des Marschalls der Norburg aufgewachsen. Sein Vater war dort als Ritt- und Stallmeister für die Pflege, die Ausbildung von Pferd und Reiter und den Beritt verantwortlich.


Arzim war ein fröhliches glückliches Kind, das mit vielen Schwestern groß geworden ist.


Er hat seinen Vater schon früh begleitet und diesem bei der täglichen Arbeit unterstützt, so dass er schon früh den Umgang mit den Pferden und Reiten gelernt hat .

Es waren für ihn glückliche Kinderjahre in denen er trotz der eher ärmlichen Verhältnisse des Elternhauses nichts entbehrte. Im Alter von acht Jahren lernte er durch Zufall im Rahmen des Reitunterrichts den zweiten Sohn des Landgrafen Mordred von Nor kennen. Mordred und er verstanden sich auf anhieb, da beide eine Affinität zu Pferden hatten. Zwischen ihnen entstand im Laufe der Zeit eine tiefe Freundschaft und Mordred war immer öfter gern gesehener Gast im Hause des Marschalls. Arzims Eltern behandelten ihn genauso herzlich, wie ihre eigenen Kinder, und so war dieser bald mehr im Hause Laranda daheim, als auf der Norburg seines Vaters, des Landgrafen.


Die Jungs ritten zusammen, lernten miteinander und aneinander die Grundlagen des Schwertkampfes und der Jagd.


Sie unternahmen gemeinsame Jagdausflüge und entgegen dem Verbot seines Vaters, des Landgrafen, lehrte Mordred den Freund die Grundlagen des Lesens und Schreibens.


Die Beziehung der beiden wurde vom Landgrafen nicht gerne gesehen und deshalb trafen die Jungs sich oft heimlich und waren oft tagelang zusammen auf der Jagd.


Bei so einem Jagdausflug haben sie gemeinsam unbeabsichtigt einen Luchs aufgescheucht. Es handelte sich dabei um ein weibliches Tier, dass seine Jungen beschützend, Mordred ansprang. Arzim, der stets für Freunde und Familie einstand, kam dem Freund zu Hilfe und konnte den Luchs mit seinem Jagddolch erlegen, als dieser sich bereits auf den Freund gestürzt hatte. Bei diesem Kampf mit dem Luchs traf ihn dessen scharfe Kralle am Oberarm, so dass eine lange Narbe zurückblieb. Es gelang dem damals bereits zwanzigjährigem Arzim den Luchs zu töten und Hilfe zu holen. Gemeinsam mit seinem Vater brachte er Mordred in sein Elternhaus, wo er von seiner Mutter liebevoll und kompetent versorgt wurde. Dennoch litt Mordred an Wundfieber, das lebensbedrohende Höhe hatte.


Dieser Unfall sprach sich herum und in der Erzählung wurde der Luchs immer größer und gefährlicher. Vor allem aber führte der Dorfklatsch und das Tratschen der Bediensteten dazu, dass der Landgraf annahm, Arzim habe den Luchs bewusst aufgescheucht und Mordred wäre bei dem Versuch, den Freund zu retten, verletzt worden.


Diese Variante der Geschichte passte weitaus besser in das Bild eines edlen und ritterlichen Adeligen und eines feigen Jungen aus dem niederen Volk. Der Landgraf nahm diese Variante daher gerne zum Anlaß, Arzim die Alleinschuld an dem Geschehen anzuhängen – bis hin zur Tötungsabsicht.


Neid und Eifersüchteleien waren auf der Norburg ebenso wie Intrigen eine gern gesehene Unterhaltung und gehörten zum Alltag.


Bereits wenige Tage nach dem Unfall, als es so aussah, als ob Mordred den nächsten Tag nicht überleben würde, sandte der Landgraf bereits seine Häscher in das Haus des Marschalls um Arzim festzunehmen. Der wütende und gefühlt seines Sohnes beraubte Landgraf forderte Vergeltung nach dem Grundsatz „Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben“. Während er seinen Marschallen auffordern ließ, Arzim herauszugeben, so ihm denn sein eigenes Leben lieb wäre, gelang es Arzim ungesehen, sein Pferd zu satteln und die Ländereien Norburgs zu verlassen.


Ohne zu wissen, ob Mordred überleben würde und ohne die Möglichkeit, sich von diesem zu verabschieden, verließ er sein Elternhaus.


Obwohl Arzim nicht wissen konnte, ob Mordred überleben konnte, und obwohl es ihm schwer fiel, sein Elternhaus so überstürzt verlassen, zu müssen, verlor Arzim nicht den Mut. Im Gegenteil begriff er diese Flucht auch als Chance, ein Leben in Unabhängigkeit zu führen und in der Welt herumzukommen. Zu keinem Zeitpunkt verlor er den Mut, oder seine Lebensfreude. Er fand sogar Vergnügen daran, etwaige Verfolger oder den Häschern des Landgrafens zu entkommen und immer wieder schnell und unerkannt seinen Aufenthaltsort zu verändern.


Im Glauben daran, dass am Ende Alles gut werden würde, verbrachte er die nächsten drei Jahre damit, sich den Lebensunterhalt mit der Jagd, dem Überbringen von Briefen und Nachrichten und dem Begleiten wohlhabender Reisender zu verbringen.


Sein fröhliches und humorvolles Wesen sorgte dafür, dass er gerne zur Unterhaltung und Begleitung allein Reisender angeheuert wurde und so geriet er in die Kreise der vornehmeren Gesellschaft.


Als geselliger junger Mann war er viel unterwegs und hat immer öfter Nachrichten und Briefe Adeliger transportiert.


Eines Tages unterlief ihm jedoch bei der Abholung eines Briefes ein Fehler. Gewohnt mit Menschen und vor Allem auch mit Damen zu plaudern, ließ er sich auf einen vermeintlichen Flirt mit einer Baroness ein, die es durchaus verstand, Männern den Kopf zu verdrehen. Bevor er deren Anwesen mit dem Brief verließ, wurden er und die Baroness in einem Gespräch mit flirtendem Charakter vom Verlobten der Dame überrascht und bedroht. Arzim zog sich zurück, um am nächsten Tag bei Morgendämmerung aufbrechen zu können.


Am nächsten Morgen fand man den Verlobten der Baroness mit einem Dolch erstochen unweit der Stallungen. Sofort wurde Arzim des Mordes verdächtigt. Noch bevor dem Burgherrn diese Verdächtigungen zu Ohren kamen, floh Arzim, denn seine Unschuld beweisen, konnte er nicht.


Er ritt den ganzen Tag durch und statt den Brief, dessen Übergabe wohl seinen Aufenthaltsort verraten hätte, abzuliefern, verbrannte er ihn, und suchte bei seinen Eltern zunächst Zuflucht.


Von ihnen erfuhr erfuhr er, dass Mordred tatsächlich überlebt hatte und nach Aron zur Stadtwache gegangen war. Die Kunde des Mordes, den Arzim angeblich begangen hatte, erreichte auch die Norburg und seine Eltern. Ein paar Tage lang konnte Arzim sich bei seinen Eltern verstecken bis eines Tages der Landgraf von Nor auftauchte und die Durchsuchung der Stallungen und das Gelände des Marschalls anordnete. Letzterem war bekannt, dass er mit dem Verlust der Freiheit oder gar des Lebens bestraft werden konnte, seine Familie gar zu Leibeigenen werden würde, wenn bekannt würde, dass er einen gesuchten Mörder versteckte.


Noch bevor die Häscher des Landgrafens jeden Winkel der Stallungen und seines kleinen Häuschens durchsuchten, versorgte er Arzim mit dem Nötigsten und verhalf ihm so zur Flucht.


Arzim floh in der Dunkelheit zu Pferd nach Aron, denn dort würde er nicht so schnell erkannt werden und zu dem vermutlich auf Mordred treffen können.

Aufenthalt in Aron

Seine/Ihre Beschäftigung, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
Arzim Landara hat nicht viel gelernt. Er ist ein guter Reiter, kann mit Pfeil und Bogen Jagen, Fischen und Angeln. Außerdem kann er durchschnittlich gut schwimmen. Durch seinen Humor und seine Fröhlichkeit hat er jedoch auch gelernt zu unterhalten, so dass er davon ausgeht, dass er in Aron schon irgendeine Anstellung findet – am Besten eine, die mit Pferden zu tun hat.

Am liebsten wäre ihm natürlich, seinen Lebensunterhalt weiterhin mit dem Überbringen von Botschaften und Nachrichten zu verdienen.

Wo wohnt er oder sie in Aron?
Noch hat er keine feste Bleibe in Aron.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Arzim ist ein fröhlicher, offener und humorvoller Mensch. Er ist gerne in Gesellschaft. Er ist extrovertiert und von unerschütterlichem Optimismus. Obwohl er sich gerne unterhält und auch andere gerne mit seinen Erlebnissen unterhält, ist er in seiner Eigenschaft als Bote loyal und verschwiegen.

Trotz seines Umgangs mit Mordred sind ihm die ritterlichen Tugenden, Disziplin und Selbstbeherrschung nahezu fremd geblieben. Seine Gefühle sind in aller Regel an seinem Verhalten und Gesichtsausdruck gut zu erkennen und er nimmt kein Blatt vor den Mund. Diplomatie ist für ihn ein Fremdwort. Er ist zwar wahrheitsliebend und will nicht belogen werden, aber in seinem Erzählen übertreibt er schon mal, um die Geschichte interessanter wirken zu lassen.

Er ist viel in Bewegung und beim Sprechen bewegen sich seine Hände meistens mit.

Abneigungen:

  • Intrigen, Neid und Eifersucht, da das immer zu einem Zusammenbruch von Beziehungen führt.
  • Adel, den er immer mit Intrigen verbindet.
  • Frauen, die ihre Liebe verkaufen oder gezielt einsetzen, um sich Vorteile zu verschaffen.
  • Schlangen
  • Falschspiel
  • Büroräume und Arbeitszimmer. Darin fühlt er sich unwohl, weil er diese stets mit Verschwiegenheit, Intrige und Arbeit verbindet.
  • Rauchzeug und Pfeifen
  • Frauen, die von sich glauben, sie seien die besseren Männer

Vorlieben:

  • Unabhängigkeit
  • Pferde, Reiten und Ausbilden
  • Jagen, Fischen und Angeln
  • Dunkelbier
  • vertraute Gespräche mit einem guten Freund
  • Würfel- und Kartenspiele
  • Gesellschaftsspiele
  • Tanz
  • fließende Gewässer und Seen, in denen er schwimmen kann.

Besondere Fähigkeiten:

  • Reiten,
  • lesen, schreiben, in Grundzügen
  • Kenntnisse in der Pferdehaltung
  • Jagen mit Pfeil und Bogen
  • Angeln und Fischen
  • Schwimmen

Wünsche und Ziele

Sein vordringlichster Wunsch ist es in Aron zunächst eine Anstellung oder Aufträge zu bekommen, um sich seinen Lebensunterhalt selbständig zu verdienen.

Mittelfristig betrachtet hofft er natürlich, das mit oder ohne seine Hilfe der wahre Mörder des getöteten Barons gefunden und er entlastet wird.

Sehr gerne hätte er eine eigene Familie mit Kindern, so wie er es in seiner eigenen Kindheit erlebt hat.