Ardo Linaikon

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Ardo Linaikon
Übersicht
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Spieler Asilion
Alter 21
Geschlecht Männlich
Rasse Mensch

Aussehen

Ein jugendliches Auftreten begleitet diesen Knaben. Seine Haare sind kurz und fast immer sehr ungeordnet. Sie sind blond und seine Augen sind blau. Er trägt normale Straßenkleidung. Einen Umhang aus grünem Stoff. Ein weißes Hemd, eine braune Hose und braune, lederne Stiefel. An seinen Knöcheln sind zahlreiche Glöckchen zu finden. Auch an den Handgelenken sind Glöckchen und Armbänder. An seinem Gürtel hängen allerlei Beutel und Taschen, in denen allerlei verstaut ist. Auch ein kleiner Dolch ist dort zu finden. Besonders auffällig sind hier aber die Zahlreichen länglichen Taschen, die neben dem Dolch baumeln. Die Taschen sind alle zwischen 25 und 55 cm lang und etwa so dick wie das Handgelenk eines Mannes. Auf seinem Rücken trägt er einen Rucksack. Wenn er sich bewegt, klappert und klimpert es merkwürdig aus seinem Rucksack.

Hintergrund & wichtige Punkte aus der Lebensgeschichte

„Du trägst nun die mächtigste Waffe bei dir. Niemand wird dir mehr etwas anhaben können. Kein Dolch wird dein Herz zerstören können. Kein Zauber deinen Willen brechen. Du hast die Macht die Gedanken aller Wesen dieser Welt zu verändern. Du kannst Könige stürzen und Bauern zu Helden machen.“

Ardo wuchs in einem kleinen Dorf bei seiner Mutter und seinem Vater auf. Sie waren immer nett zu ihm gewesen. Seine Mutter war Schneiderin des Dorfes und sein Vater war Bürgermeister. Anfangs war es den Dorfbewohnern suspekt, den Mann einer Schneiderin zum Bürgermeister zu haben aber nach und nach wurde dieser Zustand akzeptiert. Ardo hatte unter den Kindern des Dorfes viele Freunde und er war immer sehr beliebt, was nicht zuletzt daran lag, dass er der Sohn des Bürgermeisters war. Oft kamen Spielleute in das Dorf, um dort zu übernachten. Das Dorf lag an einer großen Straße, so das man die Taverne gerne zum nächtigen nutzte. Immer wenn Spielleute da waren, durfte Ardo lange wach bleiben und den Spielleuten und ihren Gesängen lauschen. Er hatte Freude an der Musik gefunden und wollte selbst irgendwann einmal solche Lieder singen können. Bald fing er an mit Wörter herum zu experimentieren und sie auf ihren Klang zu testen. Er hängte Wörter aneinander die gut klangen. Er fand heraus, dass es Wörter gab, die sich gut anhörten, wenn man sie zusammen aussprach. Meistens hatten diese Wörter ähnliche Endungen. Er wollte ganze Texte mit solchen Wörtern erfinden. Bald viel ihm noch etwas besonderes auf: Wenn man die Wörter mit einer bestimmten Melodie aussprach und sie immer am Ende der Sätze benutzte, klangen sie viel schöner und ließen sich einfacher sprechen.
Eines Tages kam ein Spielmann durch das kleine Dorf. Er spielte seine Lieder auf dem Dorfplatz. Mit seinen Instrumenten und seiner Stimme zog er Ardo, der damals 14 war in seinen Bann. Dieser Spielmann war viel besser als alle, die er je gehört oder gesehen hatte. Wie er die Laute benutzte war ein Wunder für Ardo. Der junge Ardo wollte genauso sein, wie der Spielmann dort auf dem Platz.
Mit 15 ging Ardo dann in die Lehre beim örtlichen Schreiner. Dort lernte er den Umgang mit Holz und was man alles mit diesem wunderbaren Material zaubern konnte. Ardo konnte nun das Holz formen und alles daraus bauen, was er sich nur vorstellen konnte. Zuerst fertigte er kleine Figuren und Bildchen aus dem Haus. Aber es dauerte natürlich nicht lange, bis Ardo seine erste Laute gefertigt hatte. Er hatte die Instrumente für sich entdeckt und probierte allerlei Instrumente und deren Klänge aus. Er liebte es kleine filigrane Dinge wie Flöten und Pfeifen zu machen. Oft verbrachte er mehrere Wochen damit, die Instrumente so einzustellen, dass sie Optimal klangen. Viele Bewohner des Dorfes bewunderten ihn für seinen Perfektionismuss. Er steckte das halbe Dorf mit seiner Musik an. Der Schmied fertigte ihm kleine Glöckchen, die er sich um die Füße band.
Mit 16 ging er von zu Hause fort um sein Glück in der großen weiten Welt zu suchen. Immer auf der Suche nach der Möglichkeit irgendwo zu nächtigen, klopfte er eines Abends an der Tür eines Musikers. Der Mann war schon alt und hatte sich von seinem erspartem Geld ein Haus gekauft. Da er selbst nicht mehr so gut alleine zurecht kam, war ihm die Hilfe des jungen Ardo mehr als recht. Also nahm dieser Ardo für einige Zeit bei sich auf und lehrte ihn die Kunst der Musik. Ardo lernte alle Feinheiten, die er brauchte um die Instrumente zu benutzen. In den vier Jahren, die er bei dem Spielmann lebte, lernte er mit allerlei Dingen zu musizieren. Seine Finger waren flink und geschickt, seine Stimme beliebt und wohlklingend. Das Leben bei seinem Lehrmeister machte ihm mit jedem Tag mehr Spaß. Er schrieb immer wieder Lieder und Gedichte.
Ardo war für den alten Mann wie ein Sohn, den er niemals gehabt hatte. Er freute sich, dass er die restlichen Jahre seines Lebens mit einer solch wunderbaren Seele verbringen durfte.
Eines Tages wusste sein Lehrmeister, dass seine Zeit gekommen war. An seinem Sterbebett vermachte er alles was er hatte dem jungen Spielmann Ardo. Er gab ihm seine Laute und seine letzten Worte waren:
„Du trägst nun die mächtigste Waffe bei dir. Niemand wird dir mehr etwas anhaben können. Kein Dolch wird dein Herz zerstören können. Kein Zauber deinen Willen brechen. Du hast die Macht die Gedanken aller Wesen dieser Welt zu verändern. Du kannst Könige stürzen und Bauern zu Helden machen.“
Ardo blieb noch lange an dem Bett seines Lehrmeisters. Er verabschiedete sich auf seine Weise von seinem Meister und machte ihn somit unsterblich. Das Lied über seinen Lehrmeister singt er immer dann, wenn er einmal nicht weiß, wie es weiter gehen soll. Es gibt ihm Mut und Zuversicht.

Nachdem sein Lehrmeister zu Grabe getragen wurde, verkaufte Ardo den gesamten Besitzt und machte sich auf, neues zu entdecken. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen sucht er nach neuen Abenteuern und Herausforderungen. Schon von weitem hört man das fröhliche Pfeifen des jungen Burschen.
Die mächtigste Waffe, die Macht der Musik weiß er für sich zu nutzen. Er weiß, dass er durch seine Lieder einen Herrscher bei der Bevölkerung schlecht machen kann. Das gemeine Volk glaubte den Spielleuten mehr als dem König. So war es nun mal und Ardo war sich dessen bewusst. Meistens aber lag ihm nicht viel an den Geschäften der Reichen und Mächtigen. Nur wenn er von ihnen schlecht behandelt wurde, schrieb er lieder über sie.
Er liebt es in Tavernen zu spielen und den gut gelaunten, feiernden Bürgern eine Freude mit seinen Liedern zu bereiten. Meist kann er dann auch ohne zu bezahlen in der Taverne übernachten und so zieht er nun durch die Welt. Eines Tages hörte er dann von der Stadt Aron. Hier sollten viele Tavernen sein, in denen man spielen könne. Also machte sich Ardo auf in Richtung Aron. Er wollte neue Freunde finden und Lieder über den hiesigen Grafen singen, je nachdem ob er ihm wohl oder übel gesonnen ist.

Aufenthalt in Aron

Seine Beschäftigung in Aron, gelernter/ausgeübter Beruf, weitere Fähigkeiten:
Ardo ist Spielmann. Er lebt für die Musik und den Gesang. Seine Stimme vermag es Freude und Lebenslust aber auch Trauer und Angst in den Herzen der Wesen dieser Welt zu verbreiten.

Wo wohnt er in Aron?:
Ardo wohnt in den Tavernen der Stadt. Wenn er die Zimmer nicht als Lohn für sein Spiel bekommt, zahlt er natürlich.

Charaktereigenschaften und -fähigkeiten

Charakterzüge:
Ardo ist fröhlich und immer gut gelaunt. Mit Neugierde und jugendlichem Leichtsinn ist er immer für neue Abenteuer bereit. Fast nichts kann ihm die Laune verderben. Sogar grimmige Zwerge findet er lustig und zeigt es diesen auch mit Freude.

Abneigungen:

  • Schlechte Laune
  • Regen
  • Schlechtes Bier
  • Traurige Menschen
  • Schlechte Musik
  • Kämpfen

Vorlieben:

  • Gute Laune
  • Sonnenschein
  • Tanzen
  • Musizieren
  • Singen
  • Fröhliche Gesichter

Besondere Fähigkeiten:
Er ist ein herausragender Musiker. Seine Rhetorik ist ungewöhnlich gut und er hat ein sehr gutes Gedächtnis. Er prägt sich seine Lieder und Texte sehr schnell ein. Seine Finger sind flink und geschickt. Wenn er sich doch einmal wehren muss, bleibt im nur sein Dolch, mit dem er allerdings recht geschickt ist.

Wünsche und Ziele

Ardo ist eigentlich recht zufrieden mit seinem Leben. Er möchte immer neue Dinge erleben, damit ihm nicht langweilig wird. Er sucht zu jeder Zeit neue Ideen für neue Lieder und Texte.